Isabel Allende: Ich habe Ecstasy probiert

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Isabel Allende

Berlin - Die chilenische Bestsellerautorin Isabel Allende hat in einem Interview verraten, dass sie schon mit Drogen experimentiert hat.

Die Szene, in der eine Oma in ihrem neuen Roman „Mayas Tagebuch“ versehentlich eine Ecstasy-Pille schlucke, habe mit ihrem eigenen Leben zu tun, sagte sie der „Frankfurter Rundschau“ (Montag). „Ich habe selbst Ecstasy probiert, Marihuana geraucht. Wenn man so alt geworden ist wie ich, hat man alles mal probiert“, sagte die Autorin („Das Geisterhaus“). „Sowas haben doch viele in ihrem Leben mal gemacht, ohne Junkies geworden zu sein.“ Am 2. August wird Allende 70 Jahre alt.

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Ihr jüngstes Buch über eine drogensüchtige Jugendliche habe außerdem noch einen anderen realen Hintergrund, sagte die Nichte des 1973 ermordeten chilenischen Staatschefs Salvador Allende. „Alle drei Kinder meines zweiten Ehemannes Willy waren drogenabhängig. Eine seiner Töchter starb an einer Überdosis. Sein Sohn ist jetzt 47 und hat die Hälfte seines Lebens im Gefängnis oder in Entzugskliniken verbracht.“

dpa

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