„Titanic“-Regisseur als Tiefseeforscher

James Cameron trauert um Roboter „Nereus“

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James Cameron: Nicht nur einer der erfolgsreichsten Regisseure der Welt, auch ein leidenschaftlicher Tiefseeforscher.

Wellington - Der Hollywood-Regisseur James Cameron („Titanic“) trauert um einen Tiefsee-Roboter, der bei einem Tauchgang in Neuseeland auseinander gebrochen ist.

Das Vehikel „Nereus“ zerbarst bei einem Tauchgang auf 10.000 Meter im Kerdamec-Graben nordöstlich von Neuseeland unter dem Wasserdruck, wie die Expeditionsleitung berichtete. „Es fühlt sich an, als hätte ich einen Freund verloren“, sagte Cameron dem Newsportal www.stuff.co.nz. Der begeisterte Tiefseeforscher ist mit den Expeditionsleitern befreundet. Er tauchte selbst 2012 in einem U-Boot im Marianengraben als erster Mensch solo mehr als 10 000 Meter tief. „Ein tragischer Verlust für die Wissenschaft“, zitierte das Nachrichtenportal ihn am Dienstag.

Schon bei den Dreharbeiten zu seinem mit elf Oscars prämierten Film "Titanic" ist James Cameron bis auf den Grund des Meeres abgetaucht.

dpa

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