Kritik am Starkoch

Jamie Oliver eckt mit Armuts-These an

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Jamie Oliver kämpft kämpft für gesunde Ernährung. Doch ist er jetzt zu weit gegangen?

London - Der Starkoch Jamie Oliver behauptet: Arme Briten geben lieber Geld für Fernseher aus als für gesunde Ernährung. Jetzt wird harsche Kritik an seiner Äußerung laut.

Jamie Oliver (38) hat sich mit Äußerungen über Armut und Essen ins Fettnäpfchen gesetzt. Oliver hatte die These angezweifelt, dass Armut in westlichen Gesellschaften dazu führe, dass sich Menschen nicht mehr gesund ernähren. Die Menschen ernährten sich von Pommes Frites, kauften aber gleichzeitig riesige Fernsehschirme, wetterte Oliver.

Prompt handelte er sich Kritik ein. Imran Hussain von der Child Poverty Action Group widersprach dem Fernseh-Koch und Restaurant-Multi heftig. "Offizielle Statistiken zeigen, dass Eltern armer Kinder mit geringerer Wahrscheinlichkeit in der Lage sind, frisches Obst für ihre Kinder zu kaufen. Wenn die Einkommen steigen, wird auch mehr für gesunde Ernährung und Kinderkleidung ausgegeben", sagte er.

Die Essgewohnheiten der Deutschen

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Menschen in wirklich armen Ländern zeigten dagegen, so der 38-Jährige, wie man mit einfachen Mitteln schmackhafte und gesunde Gerichte zubereiten könne. "Einige der inspirierendsten Rezepte der Welt kommen aus Gegenden, wo die Menschen finanziell kämpfen müssen", sagte er der "Radio Times".

dpa

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