Scharfe Kritik

Jamie Oliver ist genervt von Veganern

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Jamie Oliver

Jamie Oliver ist bekannt für seine Vorbildfunktion in Punkto Ernährung an Schulen. Zudem kritisiert der Star-Koch zu häufigen Fleisch-Konsum. Dennoch hat er jetzt Ärger mit Veganern. 

Bristol - Dem Starkoch reicht es: Anti-Fleisch-Aktivisten demonstrieren immer wieder in seinen Restaurants. Gegenüber dem „The Sunday Times Magazin“ erzählt Jamie Oliver von seinem Frust über die Veganer: „Sie hassen mich, weil wir Beiträge über tierethisch korrektes Fleisch machen, wovon ich sehr überzeugt bin. Aber für sie gibt es nur ganz oder gar nicht. Es gibt für die keine Zwischenschritte, während ich sehr dafür bin.“ Und weiter: „Veganer nerven mich, aber ich habe auch etwas für sie übrig.” Dabei ruft Jamie Oliver selbst dazu auf, verwerflich produziertes Fleisch zu boykottieren und zumindest zwei Mal die Woche komplett auf Fleisch zu verzichten - was den Aktivisten allerdings zu wenig sein dürfte. Deshalb organisieren sie immer wieder Proteste gegen den Starkoch.

Die letzte Demonstration hatte es am Muttertag gegeben. Dort marschierten sechs Anti-Fleisch-Aktivisten in Kuh-Kostümen in das Restaurant von Jamie Oliver in Bristol, unter ihren Armen Megafone. Sie demonstrierten gegen „Happy Milk“, wofür der TV-Starkoch wirbt. Dabei ist „Happy Milk“ nichts anderes als käuflich erwerbbare Freilandmilch. Das Credo von Jamie Oliver lautet dabei, dass glückliche Kühe einfach bessere Milch geben würden.

Das halten die Aktivisten jedoch für reinen Mythos, wie sie der „Bristol Post“ berichten. Josephine Robinson, die die Demonstration organisierte, erklärte: „Er tut so, als würde er Freilandkühe unterstützen wollen, die das halbe Jahr auf großen Weiden grasen können - dass die aber auch die anderen 180 Tage in Schuppen mit absolut schrecklichen Bedingungen verbringen müssen und ihnen ihre Babys weggenommen wird, das erwähnt Oliver eben nicht.“ 

nm

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