Jamie Oliver kämpft gegen Fettleibigkeit bei Kindern

+
Der britische Starkoch Jamie Oliver warnt vor den Folgen falscher Ernährung. Foto: Jörg Carstensen

London (dpa) - Der englische Starkoch Jamie Oliver (39) ruft zum weltweiten Kampf gegen Übergewicht von Kindern auf und will die Politik unter Druck setzen. Seine Kampagne für Ernährungslehre als Unterrichtsfach hatte am Montag schon rund 100 000 Unterschriften.

"Wenn ihr mit mir Millionen von Leuten dazu bringt, diese Petition zu unterschreiben, können wir eine Bewegung schaffen, die mächtig genug ist, alle G20-Regierungen zum Handeln zu zwingen", schreibt Oliver auf der Kampagnen-Seite im Internet.

Weltweit seien 42 Millionen Kinder unter fünf Jahren übergewichtig oder fettleibig. "Das heißt, dass die nächste Generation kürzer lebt als ihre Eltern, wenn nichts getan wird, um diese alarmierenden Zahlen zu verbessern." Vor rund zehn Jahren hatte Oliver in Großbritannien eine Kampagne für besseres Essen in der Schule gestartet. Inzwischen werden in England Kinder unter 14 Jahren im Kochen unterrichtet.

Kampagne auf Change.org

Website zum "Food Revolution Day" am 15. Mai

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.