Jessica Schwarz hat beim "Romy-Dreh" gelitten

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Jessica Schwarz

Hamburg - Schauspielerin Jessica Schwarz (32) haben die Dreharbeiten zum ARD-Film über das Leben von Romy Schneider selbst emotional mitgenommen.

“Der schwerste Drehtag war für mich die Szene vor dem Haus, wo Romys Sohn gestorben ist. Wir haben am Originalschauplatz (Paris) gedreht, und das war schon ein ganz schöner Schock“, sagte sie am Montag bei der Vorstellung des Films “Romy“ in Hamburg. Sie habe viel über das Leben der Schauspielerin gelesen, die 1982 im Alter von nur 43 Jahren gestorben war, und außerdem ein halbes Jahr vor Drehbeginn jedes Gespräch über Schneider abgelehnt, um sich voll auf die Rolle konzentrieren zu können. Romy Schneider, deren Karriere sich zwischen den romantischen “Sissi“-Filmen und großen Charakterrollen spann, führte ein emotional-gebrochenes Leben.

All ihre Beziehungen etwa zu Alain Delon, Harry Meyen oder Daniel Biasini scheiterten, sie sei an “gebrochenem Herzen“ gestorben, schrieben viele Journalisten zu ihrem Tod. Doch gab es auch ausgefüllte Momente im Leben der gebürtigen Wienerin, wie Schwarz beim Dreh ihres Films bemerkte: “Die schönsten Szenen waren die, als Romy frisch nach Paris gekommen war und sich dort von allen Sissi-Zwängen befreite. Das war, glaube ich, auch die glücklichste Zeit in ihrem Leben.“

Der Film, der am Montag erstmals der Presse gezeigt wurde, sei erst am Abend zuvor fertig geworden, hieß es. Das Publikum aus Film- und Fernsehkritikern nahm den Streifen von Regisseur Torsten C. Fischer positiv auf. Er wird am 11. November um 20.15 Uhr in der ARD gezeigt. Danach folgt die Dokumentation “Romy Schneider - Eine Nahaufnahme“ von Julia Benkert.

dpa

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