Hollywoodstar und UN-Botschafterin

Ebola: Angelina Jolie fordert mehr Engagement

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Angelina Jolie fordert die Weltgemeinschaft zu mehr Engagement im Kampf gegen Ebola auf.

Sydney - Angelina Jolie hat die Weltgemeinschaft zu einem größeren Engagement im Kampf gegen die Ebola-Epidemie aufgefordert.

"Viele Staaten könnten sich mehr einsetzen. Gemeinsam sollten wir alles in unserer Macht Stehende tun, denn es ist eine globale Krise, die uns alle betrifft", sagte die 39-jährige US-amerikanische Schauspielerin, die am Dienstag im australischen Sydney ihren neuen Film "Unbroken" vorstellte.

Angelina Jolie setzt sich seit Jahren für soziale Zwecke ein. Seit 2001 ist die Schauspielerin Botschafterin des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge. Ihre Tochter Zahara Marley adoptierte Jolie 2005 aus Äthiopien.

Seit Monaten ringt Westafrika mit dem Ausbruch von Ebola. Von der oft tödlichen Viruserkrankung sind neben Sierra Leone vor allem Liberia und Guinea betroffen. Mehr als 5000 Menschen sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO bisher an der Krankheit gestorben. Mehr als 14 000 Menschen in acht Ländern sind demnach infiziert.

dpa

Ebola: So funktioniert der gelbe Schutzanzug

Schutzkleidung gegen Ebola
Für Pfleger und Ärzte von Ebola-Patienten ist vor allem eines wichtig: Schutz vor Ansteckung. © dpa
Schutzkleidung gegen Ebola
Ebola-Helfer tragen neben dem gelben Schutzanzug Atemmaske, Schutzbrille, Schuhüberzieher und zwei Paar Handschuhe, die übereinander getragen werden. © dpa
Schutzkleidung gegen Ebola
Eine Bedienungsanleitung zum Anziehen eines Schutzanzuges. © dpa
Schutzkleidung gegen Ebola
Zu Demonstrationszwecken zieht ein Arbeiter der Firma Dach einen Ebola-Schutzanzug an. © dpa
Schutzkleidung gegen Ebola
Der gelbe Overall Typ 3 ist komplett flüssigkeitsdicht. Das Ebola-Virus wird durch Blut und andere Körperflüssigkeiten wie beispielsweise auch Schweiß oder Erbrochenes übertragen. © dpa
Schutzkleidung gegen Ebola
Ein Karton mit Ebola-Schutzkleidung. Mit einem gelben Anzug vom flüssigkeitsdichten Typ 3 kostet ein Paket rund 36 Euro. © dpa
Schutzkleidung gegen Ebola
Das Tragen der Ebola-Schutzkleidung ist unangenehm: Wegen des zeltartigen Stoffes kann die Haut nicht atmen, darunter wird es schnell warm und feucht. Eine Tragezeit von 90 Minuten wird empfohlen. © dpa
Schutzkleidung gegen Ebola
Mit Masken und Spezialanzügen schützen sich Pflegekräfte auf der "Station 68" am Uniklinikum in Frankfurt am Main (Hessen) während einer Simulationsübung (August) vor einer Ansteckung mit gefährlichen Keimen. © dpa
Schutzkleidung gegen Ebola
Am 3. Oktober 2014 wird ein an Ebola erkrankter Patient mit einem speziellen Krankenwagen in die Isolierstation der Uniklinik in Frankfurt am Main (Hessen) gebracht. © dpa

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