Julie Delpy legt Wert auf klare Ansagen

+
Julie Delpy stellte ihren neuen Film 'Lolo' beim Filmfestival in Toronto vor. Foto: Warren Toda

München (dpa) - Die Schauspielerin Julie Delpy (46) findet gut, dass Mütter in Frankreich früh nach der Geburt wieder arbeiten. Sie erklärt, worin sich die französische und die deutsche Kindererziehung unterscheiden.

"Zum Beispiel darin, dass es das Wort 'Rabenmutter' im Französischen so nicht gibt", sagte Delpy der Zeitschrift "Freundin". "Französinnen gehen oft nach wenigen Monaten wieder zur Arbeit und niemand kritisiert sie deshalb. Die Kinder sind in der Krippe und lernen früh, soziale Kontakte zu knüpfen. Toll."

Die Französin hat einen Sohn mit dem deutschen Filmkomponisten Marc Streitenfeld. Bei der Erziehung legt Delpy Wert auf klare Ansagen: "Als er neulich zu viele Süßigkeiten in sich hineinschaufelte, erklärte ich ihm, dass er davon Diabetes bekommen kann. Eine Krankheit, bei der man sogar seinen Fuß verlieren kann", sagte die Schauspielerin. "Das ist drastisch, aber es hat gewirkt. Kinder sollten wissen, wie die Welt wirklich ist."

Julie Delpys neuer Film, die Komödie "Lolo - Drei ist einer zu viel", läuft am 17. März in den deutschen Kinos an.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.