Gefährliche Drogen

Freunde in großer Sorge um Justin Bieber

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Justin Bieber soll ein Drogen-Problem haben

Los Angeles - Nimmt Justin Bieber lebensgefährliche Drogen? Freunde des Superstars machen sich offenbar riesige Sorgen um den Sänger - und wollen ihn nun zu einer Therapie überreden.

Wie das Promiportal tmz.com erfahren haben will, klingeln bei Justin Biebers Freunden die Alarmglocken. Sie sollen sich solche Sorgen um den Kanadier und seinen Drogenkonsum machen, dass sie ihn zu einer stationären Therapie drängen wollen.

Justin Bieber: Wer ist seine rasend heiße Beifahrerin?

Wie die Quellen wissen wollen, konsumiere Bieber regelmäßig "Sizzurp" - ein Gemisch aus verschreibungspflichtigem, codein- und promethazinhaltigem Hustensaft, Limonade und zerkrümelten Bonbons. Die Partydroge löst beim Konsumenten Euphorie aus und wirkt außerdem betäubend. Die gefährliche Seite: "Sizzurp" greift das zentrale Nervensystem an und kann die Atemmuskulatur lähmen.

Justin Bieber: Vom Bubi zum Bad Boy

Der Sänger Justin Bieber ist ein Phänomen: Mit nur 19 Jahren blickt er auf eine fünfjährige Musikkarriere zurück und ist vom niedlichen Teenie-Schwarm zum Bad Guy geworden. © dpa
Justin Bieber wurde 1994 im kanadischen Ontario geboren. Seinen Nachnamen verdankt er seinem deutschen Urgroßvater, der aus Berlin nach Kanada emigriert war. Seine Gesangskünste stellte der damals 13-Jährige erstmals 2007 unter Beweis. © dpa
Damals lud er mehrere selbst gedrehte Videos bei YouTube hoch. Darin gab er Coverversionen von Ne-Yo, Stevie Wonder und seinem späteren Förderer Usher (im Bild) zum Besten. 2009 gelang ihm der weltweite Durchbruch, ein Jahr später folgte das Album "My World 2.0" mit der Single "Baby". © dpa
Schnell erkannten seine Manager, dass sich mit dem schnuckeligen Sänger nicht nur Musik verkaufen lässt: Neben den üblichen Fan-Artikeln wie T-Shirts und Bettwäsche hat Bieber auch eine eigene Nagellack-Linie, ein Parfüm und eine Justin-Bieber-Puppe auf den Markt gebracht. © dpa
Nur zwei Jahre später kam sogar ein Film über den niedlichen Teenie in die Kinos: "Never Say Never" spielte am ersten Wochenende in den USA 30 Millionen Dollar ein. © dpa
Seine Mutter Patricia "Pattie" Mallette zeigte sich stets sehr stolz auf ihren erfolgreichen Sohn und ging mit ihm zu Premieren und Presseterminen. © dpa
Schon als Jüngling begeistert Bieber weltweit seine - vor allem weiblichen - Fans, wie hier in Indonesien. © dpa
Der Welle der Aufmerksamkeit für den Sänger schlug so hoch, dass er seine eigene Wachsfigur im Kabinett von Madame Tussauds bekam - ein Fan küsst die Puppe seines Idols in Washington. © dpa
Auch Schauspielerin Sila Sahin hat sein Abbild in Wachs den Kopf verdreht - im deutschen Madame-Tussauds-Kabinett in Berlin. © dpa
Das Herz von Justin Bieber gehörte jedoch Disney-Sängerin und Schauspielerin Selena Gomez. Von Ende 2010 an waren die beiden Jungstars ein Paar, Ende 2012 trennten sie sich. © dpa
Bei "Wetten,. dass..?" saß Bieber auf Thommy Gottschalks Couch. Es war die unheilvolle Sendung mit Samuel Kochs verhängnisvollem Unfall. © dpa
Seine Stylisten ließen den jungen Herzensbrecher nie im Stich und setzten ihn abwechselnd als Gentleman oder jungen Rockstar in Szene. © dpa
Justin Bieber hat unzählige Musikpreise gewonnen: Von den MTV-Europe Music Awards über die Billboard Music Awards... © dpa
...bis zum deutschen Bambi in der Kategorie "Entertainment" sammelte er weltweit Auszeichnungen. © dpa
Seine Fans versetzt er mit perfekt inszenierten Bühnenshows in Extase: Kreischalarm bei den Mädchen, wann immer er auf die Bühne tritt. © dpa
2013 ging der inzwischen 19-Jährige mit seinem dritten Album "Believe" auf Welttournee. © AFP
Als Engel mit coolen Bass-Flügeln schwebte er auf die Bühne... © dpa
...und liefert den "Beliebern", wie er seine Fans nennt, eine Show mit Musik, Gesang und jeder Menge Tanzeinlagen. © AFP
Das sieht dann so aus. © dpa
Oder auch so. © dpa
Noch eine beliebte Geste im Repertoire des Sängers. © dpa
Im Laufe der Welttour zeichnete sich auch der Imagewandel des 19-Jährigen vom zarten Teenie zum Bad Boy im Pop-Business ab: Offener Marihuana-Konsum, Konzertabbrüche und Gewaltandrohungen gegen Paparazzi interpretierten Gewogene als Rock'n'Roll-Phase des spätpubertierenden Stars, kritische Stimmen sprachen vom Absturz nach dem frühen Ruhm. © dpa
Im selben Jahr nahm Bieber das niedliche Äffchen "Mally" als Haustier zu sich, ließ es jedoch in der Münchner Quarantäne zurück, als die deutschen Grenzkontrollen dem Tier die Einfuhr verboten. Inzwischen hat "Mally" eine neue Heimat im Serengeti-Park Hodenhagen in Niedersachsen gefunden. © dpa
Der Sänger ließ sich exzessiv tätowieren: 17 Tattoos zieren inzwischen den Körper des 19-Jährigen. © dpa
Die treuen "Belieber" finden sein neues Image cool und verzeihen ihm seine Exzesse. Auf Tour durch Südamerika machte sich Bieber hingegen wenig Freunde: © dpa
An einer Tunnelwand in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá verewigte er sich mit einem Graffiti, das später Sprayer unter Fan-Protesten übermalten. © dpa
Auch an Latina-Groupies herrschte kein Mangel: Der in seiner Heimat Kanada gerade volljährige Jungstar warf nach Berichten einer anwesenden Dame auf einem Bordell-Besuch mit Geldscheinen um sich und soll sich mehrmals mit Prostituierten vergnügt haben. © dpa
Der Kavalier genießt und schweigt - Justin Biebers vermeintliche Bettgefährtinnen waren jedoch auskunftsfreudiger. Anfang November filmte ihn das brasilianische Model Tati Neves schlafend, lud das Video auf Youtube hoch und plauderte über "Bestückung" und Liebeskünste des Sängers. © Screenshot
Eindeutig zu weit ging der zuletzt etwas abgehoben wirkende Star allerdings in Argentinien: Eine ihm zugeworfene Nationalflagge soll befördert er mit den Füßen von der Bühne. Diese Entehrung eines Staatssymbols kann ihm nach argentinischem Recht bis zu vier Jahren Knast einbringen. Ob der Kanadier ungeschoren davonkommt, bleibt abzuwarten. © Screenshot

Ganz nebenbei schlucke der Sänger in rauen Mengen den Angstlöser Xanax - vom Alkohol- und Marihuana-Konsum mal ganz zu schweigen. Bekannte und Freunde sehen für Justin Bieber nur noch eine Chance, sein Leben wieder in die Spur zu bringen: eine Reha. Koste es, was es wolle.

mm

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