Justin Bieber: "Das ist doch verrückt"

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Justin Bieber dementiert seine Vaterschaft

New York - Justin Bieber ist zwar erst 17, soll aber dennoch schon Vater geworden sein. Jetzt wehrt sich der Sänger gegen die Vorwürfe. In einem Interview erklärte er seine Sichtweise:

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Justin Bieber hat die Vaterschaftsklage gegen ihn als “verrückt“ bezeichnet. “Ich habe diese Frau nie getroffen“, sagte der 17 Jahre alte Sänger am Freitag im “Today“-Frühstücksfernsehen des US-Senders NBC. “Ich wusste, dass ich mit meiner Bekanntheit Zielscheibe sein würde, aber nicht, dass ich auch Opfer sein müsste.“ Der Teeniestar war kaum zu verstehen: Kaum sagte er etwas, kreischten seine weiblichen Fans wie am Spieß.

So schnuckelig ist Justin Bieber

Justin Bieber, geboren am 1. März 1994, wuchs ohne Vater bei seiner alleinerziehenden Mutter in Ontario, Kanada auf. Seinen deutschen Nachnamen verdankt er seinem Ur-Großvater väterlicherseits. Der lebte in Berlin, bevor er auswanderte.  © dpa/ap
Seine Gesangskünste stellte der damals 13-Jährige erstmals 2007 unter Beweis. Damals lud er mehrere selbst gedrehte Videos bei YouTube hoch. Darin gab er Coverversionen von Usher, Ne-Yo und Stevie Wonder zum Besten. Innerhalb kürzester Zeit erlangte das Einzelkind weltweite Berühmtheit. © dpa/ap
Als 12-Jähriger hatte er bereits "just for fun" an einem lokalen Talentwettbewerb teilgenommen und den zweiten Platz belegt. Das gab ihm genug Selbstvertrauen, um seine Videos der breiten Öffentlichkeit im Internet zugänglich zu machen. © dpa/ap
Entdeckt wurde er schließlich von seinem späteren Manager Scooter Braun. Zusammen mit Justin Bieber flog er nach Atlanta, um ihn seinen Kollegen aus der Musikbranche vorzustellen. © dpa/ap
Der 13-Jährige war ein Glücksgriff. Denn Bieber konnte nicht nur gut singen, sondern hatte sich selbst auch noch eine Reihe von Instrumenten beigebracht. Er kann unter anderem Schlagzeug, Gitarre, Trompete und Klavier spielen. © dpa/ap
Deshalb war es auch nicht schwer, einen Förderer für den Kanadier zu finden. Sowohl Justin Timberlake als auch Usher wollten mit dem Wunderknaben zusammenarbeiten. Bieber entschied sich für Usher - und unterschrieb im Oktober 2008 seinen ersten Plattenvertrag bei Island Records. © dpa/ap
Mit seiner ersten Single "One Time" schaffte er es im Juli 2009 auf den zwölften Platz der kanadischen Billboard-Charts und belegte in den US-Charts den 17. Platz. Sein Debütalbum "My World" erreicht in seiner Heimat Kanada Platz 1 der Albumcharts. Kurze Zeit später erlangt die CD Platin-Status. © dpa/ap
Inzwischen belegt Justin Bieber, der 2011 seinen 17. Geburtstag feierte, den dritten Platz der "einflussreichsten Promis auf der ganzen Welt". Nur Oprah Winfrey und Lady Gaga kann er in diesem Ranking noch nicht das Wasser reichen. © dpa/ap
In den vergangenen zwölf Monaten hat der Teenie-Schwarm 53 Millionen Dollar verdient. Und auf Twitter folgen über 10 Millionen Menschen dem Superstar und lesen seine Postings. © dpa/ap
Kein Wunder, denn der Junge versteht es, sich zu vermarkten: Er hat neben den üblichen Fan-Artikeln wie T-Shirts und Bettwäsche auch eine eigene Nagellack-Linie, ein Parfüm und eine Justin-Bieber-Puppe auf den Markt gebracht. © dpa/ap
Doch wie jede Medaille hat auch der Ruhm zwei Seiten: Zwar hat der Sänger viele Vorzüge - wie hier auf dem Bild, wo er beim NBA All-Star Spiel in der ersten Reihe sitzen darf - eine normale Jugend bleibt ihm allerdings verwährt. Auf Schritt und Tritt begleiten ihn Kameras oder belagern ihn Fans. © dpa/ap
Die Mädchen liegen Justin Bieber zu Füßen. Bei öffentlichen Auftritten und Konzerten fallen seine weiblichen Fans oft reihenweise in Ohnmacht. Doch obwohl das Gekreische manchmal sicher anstrengend ist, kümmert sich der 17-Jährige rührend um die Teenies - wie hier bei einem Fan-Interview in Rotterdam. © dpa/ap
Seit er sich jedoch öffentlich mit Selena Gomez zeigt und mehrere Paparazzi-Bilder die beiden wild knutschend am Strand von Hawaii zeigen, ist die Liebe mancher Fans in Hass umgeschlagen. Über Twitter schickten ihm fanatische Fans Morddrohungen. Die skurrilen und aggressiven Attacken richten sich dabei sowohl gegen den 17-Jährigen als auch gegen seine hübsche Freundin. © dpa/ap
Das hält Justin Bieber aber nicht davon ab, sich für andere Menschen einzusetzen. Dieses Bild zeigt ihn mit japanischen Kindern, die nach dem schweren Erdbeben und dem darauffolgenden Tsunami ihre Heimat verlassen mussten. © dpa/ap
2011 ist der Teenie-Star erwachsen geworden - zumindest Frisurtechnisch: Er tauschte seine Kult-Frisur (Wuschel-Haarschnitt) gegen eine seriösere Kurzhaarfrisur. © dpa/ap
Seine abgeschnittene Lockenpracht ließ er von Talk-Masterin Ellen DeGeneres bei eBay versteigern. Der stolze Erlös: 40.000 Dollar - natürlich für einen guten Zweck. © dpa/ap
Auch sein Look ist erwachsener geworden. Ob in elegantem Schwarz... © dpa/ap
...oder ganz in Weiß mit schwarzer Schleife. © dpa/ap
Aber er kann natürlich auch den Rocker raushängen lassen © dpa/ap
Und gibt vor allem auf der Bühne richtig Gas © dpa/ap
Nach getaner Arbeit relaxt der Sänger in T-Shirt und mit Mütze auf dem Kopf bei guter Musik aus den stylischen Kopfhörern - wie hier am Flughafen auf den Philippinen. © dpa/ap
Auf der Bühne gibt er sich gerne cool,... © dpa/ap
..flirtet mit seinen Fans... © dpa/ap
...und ist stets darauf bedacht, dass sein Styling nicht ruiniert wird © dpa/ap

Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass eine 20-jährige Kalifornierin dem Kanadier vorwirft, mit ihr vor einem Jahr hinter der Bühne Sex gehabt zu haben. Bieber sei der Vater ihres jetzt drei Monate alten Kindes. In einer eidesstattlichen Erklärung habe sie versichert, dass sie in Los Angeles Bieber in dessen Garderobe getroffen - und mit ihm geschlafen habe. Sie habe ein Kondom benutzen wollen, das habe der Star aber nicht gewollt: Es sei für ihn das erste Mal und er wolle alles fühlen.

“Das ist doch verrückt“, sagte der Sänger in der aus New York live ausgestrahlten Sendung. “Jeden Abend gehe ich von der Bühne gleich zum Auto und fahre nach Hause. So kann sich das gar nicht abgespielt haben.“ Er versicherte noch einmal, dass er die 20-Jährige nicht kenne: “Ich habe sie nie gesehen!“

dpa

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