Kachelmann: Fortdauer der Haft beantragt

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Kachelmann soll weiter in Haft bleiben.

Karlsruhe - Der Generalstaatsanwalt im Fall Kachelmann hat beantragt, dass die Haft weiter andauert. Es bestehe nach wie vor dringender Tatverdacht gegen Wetterexperten, sagte er.

TV-Wettermoderator Jörg Kachelmann bleibt weiter in Untersuchungshaft. Die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe hat beantragt, die Haftbeschwerde von Kachelmanns Verteidiger als unbegründet zu verwerfen, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Die Gründe für die Inhaftierung hätten nicht entkräftet werden können. Die Akten seien zwischenzeitlich dem zuständigen Strafsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe vorgelegt worden. Damit schloss sich die Generalstaatsanwaltschaft der Begründung des Landgerichts Mannheim an.

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Kachelmanns Verteidiger Reinhard Birkenstock hatte vergangene Woche Haftbeschwerde eingelegt. Das Landgericht Mannheim lehnte jedoch die Aufhebung des Haftbefehls ab und erklärte zur Begründung, seine Einlassungen seien wenig plausibel. Dagegen werde die Aussage des mutmaßlichen Opfers nach wie vor als glaubhaft eingestuft. Die Haftbeschwerde wurde daraufhin an das OLG weitergeleitet, das nun darüber entscheiden muss. Zuvor musste jedoch die Generalstaatsanwaltschaft eine Stellungnahme abgeben.

Kachelmann sitzt seit 20. März 2010 wegen des Vorwurfs der schweren Vergewaltigung in Untersuchungshaft in Mannheim. Er wird verdächtigt, seine Freundin vergewaltigt, mit einem Messer am Hals verletzt und ihr mehrmals gedroht zu haben, sie zu töten. Im Fall einer Verurteilung droht dem Schweizer eine Haftstrafe zwischen 5 bis 15 Jahren. Der 51-jährige Fernseh-Moderator beteuert jedoch seine Unschuld. Sein Anwalt spricht von einer Falschbeschuldigung durch Kachelmanns langjährige Freundin. Sie hatte ihn angezeigt.

dapd

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