Kachelmann moderiert doch nicht im Radio

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Jörg Kachelmann auf dem Weg ins Gericht in Mannheim.

Zug - Wettermoderator Jörg Kachelmann wird nach seinem Prozess wegen Vergewaltigungvorwürfen vorerst nicht mehr im deutschen TV zu sehen sein. Auch ein schweizer Radiosender setzten Kachelmann nun ab.

Es sah ganz gut aus für Jörg Kachelmann - jobmäßig zumindest. Trotz der Anklage wegen Vergewaltigung und des andauernden Prozesses, moderierte der Wetterexperte im schweizer Radio Sunshine das Wetter.

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Das Engagement war allerdings nur von kurzer Dauer, denn schon nach der zweiten Moderation beschwerten sich die Hörer. Der Sender entschloss sich, Kachelmann wieder abzusetzen, wie die Website www.20min.ch berichtet. Offenbar sind den Verantwortlichen doch nervös geworden wegen der schwerwiegenden Vorwürfe.

Weiterhin zu hören ist Kachelmann aber über Radio Basel. Der Sender hält mit der Begründung, bis zum Urteil gelte die Unschuldsvermutung, an Kachelmann fest.

Das ist Kachelmanns neuer Anwalt: Johann Schwenn

Johann Schwenn ist Jörg Kachelmanns neuer Anwalt. Er ist schon mehrfach als Verteidiger in aufsehenerregenden Prozessen aufgetreten. © dpa
Schwenn verteidigte den entführten Multimillionär Jan Philipp Reemtsma als Nebenkläger gegen seinen Entführer. © dpa
Auch im Steuerprozess gegen Peter Graf war Johann Schwenn im Verteidigerteam. Der Revisionsspezialist vertrat auch Monika Böttcher, geschiedene Weimar. © dpa
Schwenn holt bei seinem ersten Auftritt im Kachelmann-Prozess kräftig aus und kritisiert die Medien. © dpa
Jörg Kachelmann und seine Verteidiger: Johann Schwenn und Andrea Combé. © dpa
Während des Prozesses. © dpa
Kachelmanns Anwälte. © dpa
Schwenn und Kachelmann vor Gericht. © dpa
Kachelmann verlässt sich auf Schwenn. © dpa
Die Verteidiger Schwenn und Combé. © dpa
Schwenn, Kachelmann und ein Justizbeamter. © dpa

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