Kachelmann: Streit um Aussage von Zeugin

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Der Streit über die Aussage einer Schweizer Zeugin hat den Vergewaltigungsprozess gegen den Wetterexperten Jörg Kachelmann am Freitag bestimmt.

Mannheim - Der Streit über die Aussage einer Schweizer Zeugin hat den Vergewaltigungsprozess gegen Jörg Kachelmann am Freitag bestimmt. Angeblich soll die Staatsanwaltschaft Äußerungen falsch wiedergegeben haben.

Kachelmanns Verteidiger Johann Schwenn bezweifelte, dass die Staatsanwaltschaft Angaben der angeblichen Ex-Geliebten korrekt wiedergegeben habe. Die Schweizerin soll Kachelmann bei einem Telefonat mit der Staatsanwaltschaft angeblich belastet haben. Schwenn beantragte, Staatsanwalt Oskar Gattner als Zeugen dazu zu vernehmen.

Laut Schwenn soll die Frau nie gesagt haben, dass Kachelmann bei einem Treffen “kurzzeitig wie verwandelt gewesen“ sei und sie “Angst wie noch nie in ihrem Leben“ empfunden habe. Weil sich die Frau geweigerte hatte, vor einem deutschen Gericht auszusagen, waren Richter des Landgerichts Mannheim, Staatsanwälte und Verteidiger vergangene Woche zu einer nichtöffentlichen Vernehmung in die Schweiz gereist. Über das Ergebnis ist bisher nichts bekannt.

Kachelmann-Prozess: Die Bilder

Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
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Eine Nebenklägerin am Tag 1 des Prozesses. © dpa/ap
Scherzkeks: Oliver Pocher narrt verkleidet als Jörg Kachelmann die Presse vor dem Gericht und sorgt damit für Verwirrung. © dpa/ap
Wirbel um falschen Kachelmann alias Oliver Pocher. © dpa/ap
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
Kolumnistin Alice Schwarzer. © dpa/ap
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
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Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
Die Nebenklägerin im Gerichtssaal. © dpa/ap
Sicherheitskontrolle im Langericht in Mannheim. © dpa/ap
Sicherheitskontrolle im Langericht in Mannheim. © dpa/ap
Sicherheitskontrolle im Langericht in Mannheim. © dpa/ap
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
Der vorsitzende Richter Michael Seidling. © dpa/ap
Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge. © dpa/ap
Staatsanwalt Oskar Gattner © dpa/ap
Kachelmanns Verteidiger. © dpa/ap
Tag 5 im Kachelmann-Prozess: Kachelmann sitzt am Mittwoch in Mannheim in einem Auto, das in Richtung Landgericht fährt, auf dem Beifahrersitz. © dpa
Der Vorsitzende Richter Michael Seidling. © dpa
Eine Kiste mit Akten steht im Landgericht in Mannheim. © dpa
Jörg Kachelmann (2.v.l) mit seinen Anwälten Reinhard Birkenstock (l), Klaus Schroth (3.v.l) und Andrea Combe (r) © dpa
Kachelmann nimmt Platz. © dpa
Der Angeklagte am 5. Verhandlungstag. © dpa
Kachelmann (M) mit seinem Anwalt Reinhard Birkenstock (r). © dpa
Tag 5 im Kachelmann-Prozess: Kachelmann (M.) mit seinen Anwälten Reinhard Birkenstock (l.) und Klaus Schroth. © dpa
Tag 5 im Kachelmann-Prozess: Der Angeklagte. © dpa
Kachelmann (l) steht hinter seinem Anwalt Klaus Schroth. © dpa

Schwenn bezeichnete die Reise am Freitag als “unsäglich“. Die Staatsanwaltschaft betonte, die Frau habe sich anders geäußert als von der Verteidigung dargestellt und verwies auf ein Protokoll, dessen Inhalt nichtöffentlich ist.

Das Gericht wollte vor einer Entscheidung über Schwenns Antrag zunächst den psychiatrischen Sachverständigen Hans-Ludwig Kröber vernehmen. Der Direktor des Instituts für forensische Psychiatrie an der Berliner Charité, soll zu der Frage Stellung nehmen, ob Erinnerungslücken des mutmaßlichen Vergewaltigungsopfers auf eine Traumatisierung zurückzuführen sind. Der Trauma-Experte und Therapeut der Frau, Günter Seidler, vertritt diese These, die von der Verteidigung angezweifelt wird.

Die Ex-Gebliebte beschuldigt Kachelmann, er habe ihr ein Messer an den Hals gedrückt und sie vergewaltigt. Der 52-Jährige Schweizer bestreitet das.

dpa

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