Kachelmann beendet TV-Karriere

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Jörg Kachelmann

Berlin - Jörg Kachelmann will seine Karriere als Wetter-Moderator unabhängig vom Ausgang des Prozesses gegen ihn beenden. Außerdem hat er sich offenbar den Vorsatz gefasst, in Beziehungen nur noch monogam zu leben.

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Kachelmann muss sich derzeit wegen Vergewaltigungsvorwürfen vor Gericht verantworten. "Ich werde nach all dem keine Wettersendungen mehr moderieren können. Nachdem Staatsanwaltschaft und Medien mein angebliches Privatleben gewaltsam öffentlich gemacht haben, wärs mit dem Blumenkohlwolken-Onkel wohl schwierig“, sagte Kachelmann der “Bild“-Zeitung (Onlineausgabe). “Das Kapitel Fernsehen ist dadurch für mich beendet worden.”

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Die ARD traf diese Aussage überraschend. “Jörg Kachelmann hat uns im Vorfeld nicht informiert“, sagte eine Sprecherin der ARD- Programmdirektion am Mittwoch. “Es ist sein gutes Recht, als Privatmann über seine Zukunftspläne zu sprechen. Wir haben Kachelmanns Aussagen zur Kenntnis genommen, werden uns zum Fall aber erst nach Prozessende äußern.“

Für sein weiteres Leben hat sich Kachelmann zwei Vorsätze gefasst: “Wenn ich in Zukunft eine Beziehung führe, werde ich monogam leben.” Und: “Ich werde in Zukunft Situationen vermeiden, in denen man mir etwas vorwerfen kann, was ich nicht getan habe.” Der Wetter-Experte will in Zukunft nur noch als Redakteur bei seinem Wetterdienst “Meteomedia” arbeiten. 1990 hatte er das Unternehmen gegründet, das heute 100 Mitarbeiter in Deutschland, Kanada, den USA und der Schweiz beschäftigt. Das Urteil im Vergewaltigungsprozess soll am 21. Dezember gesprochen werden.

dapd/dpa

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