Kachelmann: Comeback im Radio, Ex vor Gericht

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Die Ex-Geliebte von Jörg Kachelmann soll noch einmal vernommen werden.

Mannheim - Die Ex-Geliebte von Jörg Kachelmann soll noch einmal vor Gericht erscheinen. Der Wettermoderator arbeitet derweil an seinem Comeback - im Radio:

Die Ex-Geliebte von Jörg Kachelmann muss noch einmal vor Gericht aussagen. Er halte daran fest, die Frau, die Kachelmann wegen Vergewaltigung angezeigt hatte, ein weiteres Mal zu befragen, sagte Verteidiger Johann Schwenn am Donnerstag vor dem Landgericht Mannheim. Die 38-Jährige solle mit den bisherigen Ergebnissen der Beweisaufnahme konfrontiert werden. “Es zeichnet sich ab, dass sie die Unwahrheit gesagt hat“, sagte Schwenn. Die Radiomoderatorin war im Oktober insgesamt 20 Stunden lang vernommen worden. Das Gericht kündigte an, die Ex- Geliebte werde noch einmal gehört.

Das ist Kachelmanns neuer Anwalt: Johann Schwenn

Johann Schwenn ist Jörg Kachelmanns neuer Anwalt. Er ist schon mehrfach als Verteidiger in aufsehenerregenden Prozessen aufgetreten. © dpa
Schwenn verteidigte den entführten Multimillionär Jan Philipp Reemtsma als Nebenkläger gegen seinen Entführer. © dpa
Auch im Steuerprozess gegen Peter Graf war Johann Schwenn im Verteidigerteam. Der Revisionsspezialist vertrat auch Monika Böttcher, geschiedene Weimar. © dpa
Schwenn holt bei seinem ersten Auftritt im Kachelmann-Prozess kräftig aus und kritisiert die Medien. © dpa
Jörg Kachelmann und seine Verteidiger: Johann Schwenn und Andrea Combé. © dpa
Während des Prozesses. © dpa
Kachelmanns Anwälte. © dpa
Schwenn und Kachelmann vor Gericht. © dpa
Kachelmann verlässt sich auf Schwenn. © dpa
Die Verteidiger Schwenn und Combé. © dpa
Schwenn, Kachelmann und ein Justizbeamter. © dpa

Das Gericht könne sich die Diskussion um weitere Verhandlungstermine sparen, wenn die Frau von ihren Beschuldigungen abweiche, sagte Schwenn. Er stützt seine Argumentation vor allem darauf, dass das mutmaßliche Opfer während der Ermittlungen Details der Aussage korrigiert hatte. Zudem zieht Schwenn die These des Therapeuten der Frau in Zweifel, Erinnerungslücken der 38-Jährigen seien auf ein Trauma zurückzuführen.

Kachelmann-Prozess: Die Bilder

Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
Eine Nebenklägerin am Tag 1 des Prozesses. © dpa/ap
Scherzkeks: Oliver Pocher narrt verkleidet als Jörg Kachelmann die Presse vor dem Gericht und sorgt damit für Verwirrung. © dpa/ap
Wirbel um falschen Kachelmann alias Oliver Pocher. © dpa/ap
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
Kolumnistin Alice Schwarzer. © dpa/ap
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
Die Nebenklägerin im Gerichtssaal. © dpa/ap
Sicherheitskontrolle im Langericht in Mannheim. © dpa/ap
Sicherheitskontrolle im Langericht in Mannheim. © dpa/ap
Sicherheitskontrolle im Langericht in Mannheim. © dpa/ap
Tag 1 im Kachelmann-Prozess: Nach wenigen Minuten wurde die Verhandlung vertagt. © dpa/ap
Der vorsitzende Richter Michael Seidling. © dpa/ap
Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge. © dpa/ap
Staatsanwalt Oskar Gattner © dpa/ap
Kachelmanns Verteidiger. © dpa/ap
Tag 5 im Kachelmann-Prozess: Kachelmann sitzt am Mittwoch in Mannheim in einem Auto, das in Richtung Landgericht fährt, auf dem Beifahrersitz. © dpa
Der Vorsitzende Richter Michael Seidling. © dpa
Eine Kiste mit Akten steht im Landgericht in Mannheim. © dpa
Jörg Kachelmann (2.v.l) mit seinen Anwälten Reinhard Birkenstock (l), Klaus Schroth (3.v.l) und Andrea Combe (r) © dpa
Kachelmann nimmt Platz. © dpa
Der Angeklagte am 5. Verhandlungstag. © dpa
Kachelmann (M) mit seinem Anwalt Reinhard Birkenstock (r). © dpa
Tag 5 im Kachelmann-Prozess: Kachelmann (M.) mit seinen Anwälten Reinhard Birkenstock (l.) und Klaus Schroth. © dpa
Tag 5 im Kachelmann-Prozess: Der Angeklagte. © dpa
Kachelmann (l) steht hinter seinem Anwalt Klaus Schroth. © dpa

Am 31. Verhandlungstag wurde eine Polizistin befragt. Sie hatte das mutmaßliche Opfer nach dem Vorfall vernommen und war auch bei der Festnahme des Schweizers am 20. März am Frankfurter Flughafen dabei. Der Beamtin war schon zweimal befragt worden. Kachelmanns Ex-Geliebte beschuldigt ihn, sie mit einem Messer bedroht und vergewaltigt zu haben. Der 52-jährige Schweizer bestreitet das.

Kachelmann wird an diesem Freitag erstmals seit seiner Verhaftung das Wetter in Deutschland präsentieren: Beim Privatradio Primavera aus Aschaffenburg soll der 52-Jährige künftig freitags und samstags das Wochenendwetter moderieren, sagte der Chefredakteur des Senders, Marco Maier, am Donnerstag.

Oliver Pocher als falscher Kachelmann

Oliver Pocher als Kachelmann beim Prozessauftakt. © dpa/ap
Oliver Pocher als Kachelmann beim Prozessauftakt. © dpa/ap
Oliver Pocher als Kachelmann beim Prozessauftakt. © dpa/ap
Oliver Pocher als Kachelmann beim Prozessauftakt. © dpa/ap
Oliver Pocher als Kachelmann beim Prozessauftakt. © dpa/ap
Oliver Pocher als Kachelmann beim Prozessauftakt. © dpa/ap

Kachelmann wird dafür aber nicht ins Aschaffenburger Funkhaus kommen, sondern seine ein- bis dreiminütigen Beiträge in seiner Firma Meteomedia in der Schweiz aufnehmen und an den Sender übermitteln. Im Studio werden die Stücke dann geschnitten. Am Freitag soll Kachelmann zwischen 12.00 und 13.00 Uhr und zwischen 16.00 und 17.00 Uhr als Wetterfrosch in Deutschland zu hören sein.

dpa/lby

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