Namens-Wahn hat Grenzen

Kate Winslets Sohn ist kein "RocknRoller"

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Kate Winslets drittes Kind heißt nicht Bär RocknRoll.

London - Bei der Wahl des Vornamens ihres dritten Kindes hat Kate Winslet Mut und Kreativität bewiesen. Doch bei seinem Nachnamen war für die Oscar-Preisträgerin Schluss mit lustig.  

Der vier Wochen alte Sohn der Schauspielerin hört nämlich auf den recht ungewöhnlichen Namen Bear - auf deutsch also Bär. Allerdings wird er den Nachnamen seiner Mutter tragen, nicht den seines Vaters. Der heißt nämlich - aufgepasst! - Ned RocknRoll. "Wir hatten diese Diskussion eigentlich gar nicht. Es war immer klar, dass es meinen Namen tragen wird. Natürlich nennen wir ihn nicht RocknRoll", sagte Winslet dem britischen „Glamour“-Magazin (Februar).

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Geboren wurde der Neffe von Millionär Richard Branson allerdings als Abel Smith. Seinen Künstlernamen nahm der Werbemanager bei Virgin Galactic, der Firma seines Onkels für Weltraumflüge, 2008 an. Kennengelernt hatten sich die britische Mimin und der 35-Jährige im August 2011 bei einer Familienfeier der Bransons. Als dort ein Feuer ausbrach, rettete der "Titanic"-Star die 90-jährige Mutter von Sir Richard vor den Flammen. Ein gutes Jahr später gaben sie und der der Namens-RocknRoller sich das Ja-Wort. Für die Britin ist es die dritte Ehe, Sohn Bear ist ihr drittes Kind.

Woher die Inspiration für den bärigen Namen kam, ist unbekannt. Vielleicht ist ja Töchterchen Mia aus Kates erster Ehe mit Regisseur Jim Threapleton ein Hinweis: Die heute 13-Jährige heißt nämlich mit zweitem Vornamen Honey - und Bären lieben ja bekanntlich Honig.

Die Meinung von Traditionalisten ist der dreifachen Mutter nach eigenen Worten sowieso egal: „Die Leute können urteilen, soviel sie wollen, aber ich bin verdammt nochmal erwachsen.“ Und auch ihre Figur interessiert die Britin nach eigenen Angaben nicht: „Ich habe bloß ein Baby bekommen, ich werde nicht über meinen Po nachdenken“, sagte sie dem Magazin.

hn/dpa

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