Namens-Wahnsinn hat Grenzen

Kate Winslets Sohn ist ein Bär, kein RocknRoller

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Kate Winslet hatte bärige Ideen bei der Namenswahl ihres dritten Kindes.

London - Bei der Wahl des Vornamens ihres jetzt vier Wochen alten Babys hat Schauspielerin Kate Winslet Mut und Kreativität bewiesen. Doch beim Nachnamen war für sie Schluss mit lustig. 

Die Oscar-Preisträgerin  („Der Vorleser“) hat ihren Sohn tatsächlich Bear genannt - also auf deutsch "Bär". Das Kind wird aber den Nachnamen seiner Mutter tragen, nicht den seines Vaters. Der heißt nämlich - aufgepasst! - Ned RocknRoll. Dem britischen „Glamour“-Magazin (Februar) verriet die 38-Jährige: „Wir hatten eigentlich diese Diskussion gar nicht. Es war immer klar, dass es meinen Namen tragen wird. Natürlich nennen wir es nicht RocknRoll.“

Geboren wurde der Neffe von Millionär Richard Branson allerdings als Abel Smith, seinen ungewöhnlichen Künstlernamen nahm er 2008 an. Der 35-Jährige arbeitet laut der "Daily Mail" als Werbe-Manager bei Virgin Galactic, der Firma seines Onkels für Weltraumreisen. Die beiden hatten sich im August 2011 auf einer Feier der Familie Branson kennengelernt. Als dort ein Feuer ausbrach, rettete der "Titanic"-Star die 90-jährige Mutter des Unternehmers vor den Flammen. Ein gutes Jahr später, im Dezember 2012, gaben sich die britische Mimin und der Namens-RocknRoller das Ja-Wort. Bear ist das dritte Kind für Winslet, Ned ist ihr dritter Ehemann.

Wie die beiden auf den bärigen Namen kamen, ist nicht bekannt. Ein Hinweis könnte Winslets Tochter Mia aus der Ehe mit Regisseur Jim Treapleton, ihrem ersten Gatten, sein: Die heute 13-Jährige heißt nämlich mit zweitem Vornamen Honey - und Bären lieben ja bekanntlich Honig

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Die Meinung von Traditionalisten ist der dreifachen Mutter nach eigenen Worten egal: „Die Leute können urteilen, soviel sie wollen, aber ich bin verdammt nochmal erwachsen.“ Und auch ihre Figur interessiert die Britin nach eigenen Angaben nicht: „Ich habe bloß ein Baby bekommen, ich werde nicht über meinen Po nachdenken“, sagte sie dem Magazin.

dpa/hn

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