Keine Haft für Brown nach Rihanna-Angriff

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Rihanna steht neben ihrem Verteidiger Donald Etra bei der Anhörung vor Gericht.

Los Angeles - Der US-Rapper Chris Brown kommt nach seinem Angriff auf seine frühere Freundin, die Sängerin Rihanna, um eine Haftstrafe herum.

Wie der Internetdienst People.com berichtet, stimmten die Anwälte des Hip-Hop-Stars am Montag bei einer Anhörung vor einem Gericht in Los Angeles einem Deal zu, der 180 Tage gemeinnützige Arbeit vorsieht. Brown muss zudem eine Strafe zahlen, von Rihanna Abstand halten und an einem Programm für Täter von häuslicher Gewalt teilnehmen. Außerdem darf sich der 20-Jährige fünf Jahre lang nichts zuschulden kommen lassen, um einer Gefängnisstrafe zu entgehen. Bei Verletzung der Auflagen drohen ihm vier Jahre Haft.

Mit Aussicht auf eine mildere Strafe hatte sich Brown der Körperverletzung schuldig bekannt. Richterin Patricia Schnegg hielt dem Musiker zugute, dass er damit “Verantwortung“ für sein Verhalten übernommen habe. Sie würde dem prominenten Angeklagten aber keine Vergünstigungen einräumen. “Ich will, dass Herr Brown wie jeder andere Angeklagte behandelt wird, der hier vor Gericht erscheint“, sagte Schnegg. Der Rapper müsse bei der gemeinnützigen Arbeit beispielsweise auch Müll aufsammeln und Graffiti entfernen.

Die Einigung erfolgte kurz vor der erwarteten Aussage Rihannas (21), die zwar im Gerichtsgebäude, nicht aber im Saal anwesend war. “Danke schön, Euer Ehren“, waren Rihanna einzige Worte im Gericht , als die Richterin der Sängerin das Strafmaß erklärte, nachdem Brown bereits den Saal verlassen hatte.

Brown soll seine damalige Freundin am Vorabend der Grammy- Verleihung Anfang Februar mehrfach geschlagen, gegen eine Autoscheibe gedrückt sowie in Finger und in ein Ohr gebissen haben. Er war wegen eines tätlichen Angriffs und krimineller Drohungen angeklagt.

dpa

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