Keine öffentliche Trauerfeier für Dirk Bach

+
Eine Rose im Gedenkan an Dirk Bach

Köln - Nach dem Tod des Schauspielers Dirk Bach liegen am kommenden Montag in einer Trauerhalle in der Kölner Innenstadt Kondolenzbücher aus.

Eine öffentliche Trauerfeier für den TV-Star sei nicht geplant, sagte der Kölner Bestatter Christoph Kuckelkorn der Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch. „Anstelle jeder öffentlichen Trauerfeier möchten wir allen Wegbegleitern, Kollegen und Freunden die Gelegenheit geben, sich in Form einer persönlichen Kondolenzbekundung von ihm zu verabschieden“, ließen die nächsten Angehörigen über das Bestattungshaus mitteilen. Auch Fans könnten sich dabei von Bach verabschieden, sagte Kuckelkorn.

Dirk Bach - zwischen Dschungel und Sesamstraße

Dirk Bach hat als schriller Comedian ebenso Erfolge gefeiert wie als ernster Schauspieler. Stationen seiner Karriere: © dpa
1984: Als Showmaster Willi Wunder spielt er neben Barbara Valentin und Billie Zöckler in der Kino-Komödie „Im Himmel ist die Hölle los“. © dpa
1984-1986: Den Durchbruch als Schauspieler bringt seine Rolle in Wilhelmine von Hillerns „Geierwally“ im Kölner „Theater in der Filmdose“. Mit Gastspielen in ganz Deutschland gibt es mehr als 300 Vorstellungen. © dpa
1988: Als Puck in Benjamin Brittens „Sommernachtstraum“ steht Bach auf der Bühne der Kölner Oper. © dpa
1989-1992: Bach tritt mit seinem Soloprogramm „Edgar“ auf zahlreichen Kleinkunstbühnen der Bundesrepublik auf. © dpa
1992: Er wird festes Ensemble-Mitglied im Kölner Schauspielhaus; er spielt unter anderem in „Die Räuber“ von Friedrich von Schiller, „Bauerntheater“ von Franz-Xaver Kroetz oder „Was ihr wollt“ von William Shakespeare. © dapd
1992-1994: RTL erreicht mit 26 Folgen der „Dirk-Bach-Show“ ein Millionenpublikum. © dapd
1995-2001: Die Comedy-Serie „Lucas“ mit Bach in der Titelrolle eines kauzigen Schauspielers läuft erfolgreich im ZDF. © dpa
2000-2007: Dirk Bach hat zahlreiche Auftritte in der „Sesamstraße“. © dpa
2001-2003: In der Fernsehserie „Der kleine Mönch“ löst er als pfiffiger Klosterbruder für das ZDF zahlreiche Kriminalfälle. © ZDF/Max Kohr
2003: Der Kurzfilm „Karlchens Parade“ mit Bach als Titelheld wird unter anderem auf der Berlinale gezeigt. © dpa
2004: Dirk Bach und Sonja Zietlow moderieren die erste von sechs Staffeln der RTL-Dschungel-Show „Ich bin ein Star - holt mich hier raus“. © dapd
2005: Sat.1 sendet Max Kruses „Urmel aus dem Eis“ als Fernsehfilm mit Dirk Bach (Urmel) an der Seite von Ralf Schmitz, Mirja Boes, Barbara Schöneberger und Heinz Hoenig. © dpa
2006: Bach liest „Die Mumins - eine drollige Gesellschaft“ von Tove Jansson und „Die dreizehneinhalb Leben des Käpt'n Blaubär“ von Walter Moers als Hörbücher. © dpa
2010: Die Hörbücher von Max Kruses „Eine Schultüte von Geschichten“ erscheinen mit Dirk Bach als Sprecher. © dpa
2011: Die Premiere des Musicals „Kein Pardon“ von Hape Kerkeling mit Dirk Bach als Showmaster Heinz Wäscher wird in Düsseldorf gefeiert. © dpa

Bach war am Montag im Alter von 51 Jahren tot in einem Berliner Appartement gefunden worden. Er starb wahrscheinlich an Herzversagen.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.