Keith Richards berichtet über Ärger mit Mick Jagger

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ARCHIV - Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger (l) und Bandkollegen Keith Richards in Mailand. (Archivfoto vom 10.07.2006)

London - Die Rolling Stones wären nach Aussage ihres Gitarristen Keith Richards vor Jahren beinahe am übergroßen Ego von Frontmann Mick Jagger zerbrochen.

Während der 80er Jahre habe Jagger die Kontrolle über die Band übernommen und sie nicht mehr hergeben wollen, erklärte Richards am Sonntag im Rundfunksender BBC. Zunächst habe Jaggers Verhalten ihn nur gestört, allmählich sei er aber richtig wütend darüber geworden. Dennoch seien er und Jagger nach einem halben Jahrhundert gemeinsamer Musik noch immer Freunde.

"Niemand hat die perfekte Ehe", sagte Richards und fügte hinzu, über die Misstöne der Vergangenheit sei Gras gewachsen. Die stürmische Beziehung der beiden Stones-Musiker ist auch Thema von Richards' Memoiren, die in der kommenden Woche erscheinen. Der BBC sagte der 66-Jährige, Heroin und andere Drogen hätten ihm geholfen, mit dem Ruhm fertig zu werden. In seinem Metier sei der Ruhm potenziell vermutlich tödlicher als Drogen, erklärte Richards.

DAPD

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