Trauer um US-Schauspieler

"Denver-Clan"-Star Ken Howard (71) ist tot

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US-Schauspieler Ken Howard im Januar 2016.

Los Angeles - Weit mehr als 40 Jahre lang spielte Ken Howard in erfolgreichen Kinofilmen und Fernsehserien. Nun ist er mit 71 Jahren gestorben. Prominente wie George Clooney würdigen seine Leistungen.

Hollywood trauert um den Schauspieler Ken Howard. Der US-Amerikaner, der in Filmen wie „J. Edgar“ und „Der Richter - Recht oder Ehre“ mitwirkte, starb am Mittwoch (Ortszeit) in seinem Haus in Los Angeles. Das teilte die Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA mit. Howard wurde 71 Jahre alt. Der Darsteller war seit 2009 deren Vorsitzender.

Der Tony- und Emmy-Preisträger spielte über Jahrzehnte hinweg in zahlreichen Fernsehserien mit, darunter „The White Shadow“, „Crossing Jordan“, „Die Colbys - Das Imperium“, „Der Denver-Clan“ und „30 Rock“. Nach Filmen wie „Das Kartell“ (1994) und „Michael Clayton“ (2007) mit George Clooney war er 2014 an der Seite von Robert Downey Jr. und Robert Duvall in „Der Richter - Recht oder Ehre“ in der Rolle eines Richters zu sehen.

George Clooney: "Es war eine Ehre" 

Zahlreiche Prominente würdigten Howards Leistungen. George Clooney etwa erinnerte sich an eine frühe Begegnung und gemeinsame Dreharbeiten. „Es war eine Ehre“ (mit ihm zusammenzuarbeiten), zitiert ihn „The Hollywood Reporter“. Auch Schauspieler Alec Baldwin und Robert Duvall trauerten um Howard. Der Bürgermeister von Los Angeles, Eric Garcetti, hob laut „The Hollywood Reporter“ Howards Wirken als Vorsitzender des Filmverbands hervor. Er habe sich für die Gewerkschaftsmitglieder eingesetzt und für die Menschen der Stadt gekämpft. „Sein Einfluss und seine Arbeit werden weiterleben, und wir vermissen ihn sehr.“

2014 war bereits Howards "Denver Clan"-Kollegin Kate O'Mara gestorben.

Der Richter: Recht oder Ehre - Trailer

dpa

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