Riesen-Gedränge um Reality-TV-Sternchen

Kim Kardashian lässt Tochter in Jerusalem taufen

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Großes Gedränge für ein kleines Mädchen: Kim Kardashian und Kanye West mit ihrer Tochter North West in Jerusalem.

Jerusalem - US-Reality-TV-Sternchen Kim Kardashian und ihr dritter Ehemann, der Rapper Kanye West, haben ihre Tochter North in einer armenischen Kirche in der Jerusalemer Altstadt christlich getauft.

Das Promi-Pärchen besuchte am Nachmittag die Jakobuskathedrale im armenischen Viertel der Jerusalemer Altstadt, wo es in den engen Altstadtgassen von hunderten Anhängern mit Jubelrufen empfangen wurde. Bei Kardashians Ankunft in der Kirche aus dem 12. Jahrhundert kam es zu einem heftigen Gedränge. Sie hielt ihr fast zweijähriges Kind eng an sich gedrückt und bahnte sich einen Weg durch die Menge aus wartenden Fotografen und Schaulustigen.

Er freue sich, dass die 21 Monate alte North Kardashian "in unserer Kathedrale ein Mitglied der armenischen Kirche wird", erklärte Erzbischof Aris Schirvanian. Kim Kardashian trug ein schlicht geschnittenes, bodenlanges Kleid in beige mit Goldfalten; Tochter und Ehemann waren ganz in weiß gekleidet.

Nach der Taufzeremonie, die rund 90 Minuten dauerte, besuchten die prominenten Gäste die Grabeskirche und wurden dann von Bürgermeister Nir Barkat empfangen. Das Stadtoberhaupt bat sie, "Botschafter Jerusalems zu werden und der Welt zu vermitteln, dass unsere Stadt offen für alle ist".

Laut Berichten in israelischen Onlinemedien wollte der Rapper und Musikproduzent Kanye West am späten Abend noch ein kurzes Gratiskonzert am Davids-Turm der Zitadelle geben, was aber zur Enttäuschung der Fans wegen Organisationsproblemen abgesagt wurde.

Kardashian war mit ihrer Familie im Privatflugzeug aus der Südkaukasusrepublik Armenien angereist und am Vormittag auf dem internationalen Flughafen bei Tel Aviv angekommen. Während des Privatbesuchs wolle Kardashian unter anderem die heiligen Stätten in Jerusalem besichtigen, berichteten israelische Medien. Auch ein Besuch der jüdischen Klagemauer sei geplant.

Gemeinsam mit ihrer Schwester Khloe hatte sie das Land ihrer Vorfahren besucht. Der Besuch fiel zusammen mit dem Gedenken an die Massaker an den Armeniern vor 100 Jahren.

dpa/afp

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