Bei Dreharbeiten zu „City of Lies“

„Zweimal in die Rippen geboxt“: Klage gegen Depp wegen angeblichem Ausraster am Set

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Schauspieler Johnny Depp besucht eine Vorführung des Films "The Libertine" während des Glastonbury Festivals 2017.

Johnny Depp wird mit der nächsten Klage konfrontiert. Ein Crewmitglied seines neuen Films „City of Lies“ wirft dem Schauspieler vor, ihn am Set körperlich angegriffen zu haben.

Los Angeles - Neuer Ärger für Hollywood-Star Johnny Depp (55): Der Schauspieler ist wegen eines Vorfalls an einem Filmset auf Schadenersatz in nicht genannter Höhe verklagt worden, wie US-Medien am Montag berichteten. Demnach macht ein Mitarbeiter eines Filmteams vor Gericht in Los Angeles geltend, Depp sei gewalttätig geworden und habe ihm zweimal in die Rippen geschlagen. Als Aufnahmeleiter habe er den Dreh einer Szene zu Ende bringen müssen, daraufhin sei Depp ausfällig geworden, berichtet People.com unter Berufung auf die Vorwürfe des Klägers in Gerichtsdokumenten.

Eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bei Depps Sprecherteam blieb zunächst ohne Antwort.  Der Vorfall soll im April vorigen Jahres auf dem Set des Films „City of Lies“ passiert sein. Der Film dreht sich um die Ermordung des Rappers Notorious B.I.G., Depp spielt einen Ermittler, der dem Fall nachgeht. Der Film soll im September in den USA anlaufen.

Gregg „Rocky“ Brooks wurde als Koordinator für die Dreharbeiten angeheuert. Bei den Dreharbeiten in Downtown LA war die Filmerlaubnis für den Tag abgelaufen. Depp wollte aber unbedingt noch eine letzte Szene drehen. Brooks wurde beauftragt, den Star davon zu informieren, dass das nicht möglich sei. Laut Brooks Klage hatte Depp den ganzen Tag getrunken („Ich habe deutlich seine Fahne gerochen“) und sei auf ihn losgegangen: „Er hat gebrüllt ‘Wer zum Teufel bist du denn eigentlich?’ Dann hat er mir zweimal in die Rippen geboxt. Als ich nicht reagiert habe, hat er gebrüllt, ‘Ich zahle dir 100.000 Dollar, wenn du zurück schlägst’“. Doch dann seien Depps Bodyguards dazwischen gegangen. Brooks verlangt ein – in der Höhe noch nicht genanntes - Schmerzensgeld.

Der „Fluch der Karibik“-Star ist derzeit auch in eine Klage mit seinem früheren Management-Unternehmen wegen Misswirtschaft von Millionen-Beträgen verwickelt.

dpa mit Dierk Sindermann

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