Klinik von Michael Jacksons Hausarzt durchsucht

Ermittler der US-Drogenbekämpfungsbehörde ( DEA) haben am Mittwoch das Krankenhaus von Michael Jacksons Hausarzt durchsucht.

Houston - Ermittler der US-Drogenbekämpfungsbehörde (DEA) haben am Mittwoch das Krankenhaus von Michael Jacksons Hausarzt durchsucht.

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In Aufnahmen des Fernsehsenders KTRK-TV war zu sehen, wie zwei Polizisten den Eingang der Klinik des Kardiologen Conrad Murray in Houston bewachten. Kurz zuvor hatte Murrays Anwalt mitgeteilt, dass die Ermittler weitere Patienten-Unterlagen von dem Mediziner angefordert hätten. Der Arzt gilt als eine Schlüsselfigur bei den Ermittlungen über die Umstände von Jacksons Tod.

Murrays Anwalt Edward Chernoff betonte auf der Webseite seiner Kanzlei, der Arzt sei selbst an einer Aufklärung interessiert und arbeite mit den Ermittlern zusammen. Dessen Beschreibung der letzten Tage in Jacksons Leben beweise, dass den Kardiologen keine Schuld treffe. Murray habe dem Popstar keine Medikamente verabreicht, die zu dessen Tod geführt hätten, erklärte Chernoff.

Daher sei der Arzt frustriert über eine negative Berichterstattung, die dazu geführt habe, dass er rund um die Uhr von einem Leibwächter geschützt werden müsse, belästigt werde und nicht in seiner Praxis arbeiten könne. Der Arzt hatte sich zum Zeitpunkt von Jacksons Tod am 25. Juni in dessen Haus aufgehalten und vergeblich versucht, den Sänger wiederzubeleben. Jacksons Vater Joe hat schwere Vorwürfe gegen Murray erhoben. Die Ermittler haben Murray bereits zwei Mal vernommen, aber betont, dass dieser nicht als Verdächtiger gelte.

Nach Jacksons Tod wurde in seinem Haus das starke Sedativum Propofol gefunden, woraufhin es Spekulationen über einen möglichen Arzneimittelmissbrauch gab. Die Ergebnisse einer zweiten Autopsie werden in der kommenden Woche erwartet. 

ap

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