Seltener Nachwuchs

Kölner Zoo freut sich über Marabu-Küken

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Ein kleiner Marabu ist über Ostern in Köln geschlüpft. Foto: Zoo Köln/Werner Scheurer

Noch passen die Jungtiere in eine Hand, ausgewachsen können sie bis zu 1,40 Meter groß, ihr Schnabel bis zu 40 Zentimeter lang werden.

Köln (dpa) - Im Kölner Zoo sind zwei Marabu-Küken auf die Welt gekommen. Noch passen die etwa 110 Gramm schweren Jungtiere in eine Hand.

Ausgewachsen wiegen Marabus bis zu neun Kilo und sind stattliche 1,40 Meter groß. Pünktlich zu Ostern schlüpften die beiden Tiere aus ihren Eiern, wie der Kölner Zoo am Donnerstag mitteilte.

Der Marabu gehört zu den Storchenvögeln und kommt aus Afrika. Kennzeichnend ist der lange Schnabel, der bis zu 40 Zentimeter groß werden kann. Er ernährt sich von Fischen, Fröschen, kleinen Tieren und Aas. In Afrika brüten Marabus in Kolonien mit bis zu 1000 Vögeln.

Im Kölner Zoo gibt es drei ausgewachsene Marabu-Paare. Nur wenige Zoologische Gärten züchten die Tiere nach Auskunft eines Sprechers regelmäßig. In Köln hatte es bereits im März mit dem Nachwuchs geklappt. Damals kam der kleine Marabu Horst zur Welt.

PM Zoo Köln

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