Problematische Finanzspritze

König Willem-Alexander in der Kritik: Umstrittene Aktion erregt Gemüter

König Willem-Alexander blickt traurig zur Seite.
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König Willem-Alexander der Niederlande gerät erneut in die Schlagzeilen.

Das niederländische Volk ist aktuell nicht gut auf sein Staatsoberhaupt zu sprechen. Schuld daran trägt eine kontroverse Entscheidung von König Willem-Alexander.

Apeldoorn – Als Regent der Niederlande steht König Willem-Alexander (54) im Fokus der Öffentlichkeit. Jeder seiner Schritte wird genaustens verfolgt, seine Entscheidungen werden auf den Prüfstand gestellt. Dabei erntet er nicht immer nur lobende Worte, auch Kritik muss er regelmäßig einstecken.

Jahr für Jahr schlägt die Schließung des Het Loo Parks hohe Wellen. Pünktlich zum Beginn der Jagdsaison macht König Willem-Alexander auch in diesem Herbst die Pforten des weitläufigen Naturschutzgebietes, das an das ehemalige Königsschloss Het Loo grenzt, für mehrere Monate dicht. Dass Besuchern der königlichen Jagd zuliebe der Zutritt bis Weihnachten verwehrt wird, missfällt Anwohnern und Natur- und Tierschützern schon lange. Heiß diskutiert wird jedoch auch der Millionenzuschuss, den die niederländische Königsfamilie für die Instandhaltung in den letzten Jahren kassiert hat.
Warum Willem-Alexander wegen des Het Loo-Zuschusses sogar ein Gerichtsverfahren droht, erklärt 24royal.de*.

Medienberichten zufolge soll König Willem-Alexander alle fünf Jahre 4,7 Millionen Euro für die Parkpflege erhalten, nächstes Jahr könnte damit aber Schluss sein. Ab 2022 erhält der Monarch die Finanzspritze nur, wenn der Park mindestens 358 Tage pro Jahr geöffnet ist. Eine Schließung im Herbst hätte somit weitreichende Folgen. *24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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