Prozess um Schüsse auf Fotografen

Bündchen-Leibwächter: Versuchter Mord?

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Das bestbezahlte Model der Welt hat schießlustige Bodyguards.

Puntarenas - Drei Leibwächter des brasilianischen Top-Models Gisele Bündchen kommen in Costa Rica wegen versuchten Mordes vor Gericht. Sie sollen auf Fotografen geschossen haben.

Der Vorfall hatte sich am 4. April 2009 beim Empfang zur Hochzeit des Supermodels mit dem US-Footballstar Tom Brady ereignet. Der Fotograf Yuri Cortez machte im Auftrag der costaricanischen Zeitung "Al Día" mit einem Kollegen von einem Nachbarhaus aus Fotos von der Feier in Bündchens Villa im costaricanischen Badeort Santa Teresa de Cobano. Als die beiden danach zu ihrem Auto zurückkehrten, habe sich einer der Leibwächter drohend vor ihnen aufgebaut, heißt es in der Klageschrift. Dann seien die Fotografen aufgefordert worden, mit ihrem Wagen auf Bündchens Anwesen zu fahren.

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Weil sie dort ihre Fotos und Speicherkarten nicht herausgeben wollten, versuchte laut Klageschrift ein Leibwächter, in das Auto einzudringen und sich der Ausrüstung zu bemächtigen. Als die Fotografen daraufhin weggefahren seien, habe einer der Leibwächter mit einer Waffe geschossen. Eine Kugel habe die Heckscheibe des Wagens durchschlagen und knapp die Köpfe der Fotografen verfehlt.

Ein Gericht in Puntarenas berief für den 23. September einen Prozess gegen die drei Bodyguards ein. Bei ihnen handelt es sich um zwei frühere costaricanische Sicherheitsbeamte und einen Kolumbianer.

Cortez äußerte sich zufrieden, dass der Prozess nach mehr als vier Jahren nun endlich beginne. "Sie haben versucht, mich zu töten, und ich denke, dass wir genügend Beweise haben, das zu beweisen", fügte der Fotograf hinzu.

afp

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