Sofortmaßnahmen gefordert

Leonardo DiCaprio sorgt sich um Kalifornische Schweinswale

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Der amerikanische Schauspieler Leonardo DiCaprio setzt sich für bedrohte Meeressäuger ein. Foto: Nina Prommer/

Der Schauspieler befürchtet, dass die nur 40 Kilogramm schweren Meerestiere, die im Nordwesten von Mexiko leben, vom Aussterben bedroht sind. Immer wieder verfangen sie sich in Treibnetzen von Fischern, auch wenn das in der Region offiziell verboten ist, und verenden dort.

Los Angeles/Mexiko (dpa) - Der US-Schauspieler und Umweltaktivist Leonardo DiCaprio (42) macht sich Sorgen über die extrem seltenen Kalifornischen Schweinswale in Mexiko.

"Möglicherweise gibt es nur noch weniger als 30 Vaquitas in freier Wildbahn. Ohne Sofortmaßnahmen könnten sie bald aussterben", schrieb der Darsteller ("Titanic", "The Revenant") auf Facebook. Er rief seine Fans dazu auf, an Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto zu schreiben und umfangreiche Schutzmaßnahmen zu fordern.

"Ich begrüße die Sorge von Leonardo DiCaprio um die Vaquita", schrieb Peña Nieto am Donnerstagabend (Ortszeit) auf Twitter. "Mexiko tut alles dafür, um das Aussterben der Art zu verhindern." Zuletzt hatte das Umweltministerium angekündigt, im Herbst einige Wale einzufangen, damit sie sich in einer Schutzzone ungestört fortpflanzen können.

Der Kalifornische Schweinswal (Phocoena sinus), auch Vaquita genannt, gehört zu den kleinsten Walen der Welt. Die Tiere werden nur rund 1,50 Meter lang und wiegen etwa 40 Kilogramm. Sie leben im Golf von Kalifornien im Nordwesten von Mexiko. Immer wieder verfangen sich die Schweinswale in Treibnetzen von Fischern und verenden dort. Zwar wurde der kommerzielle Fischfang mit Treibnetzen in der Region verboten. Trotzdem ging die Population zuletzt um 90 Prozent zurück.

DiCaprio bei Facebook

Peña Nieto bei Twitter

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