Bewährungsauflagen verletzt

Liberaces Ex-Liebhaber: Lange Haftstrafe

+
Michael Douglas (l) als Liberace und Matt Damon als Scott Thorson in einer Szene des Kinofilms "Liberace".

Reno - Die Verfilmung seiner Memoiren über die Liebe zum 1987 verstorbenen US-Entertainer und Pianisten Liberace wurde mit Preisen überhäuft. Jetzt muss Scott Thorson bis zu 20 Jahre ins Gefängnis.

Der 54-Jährige hatte sich im Juli 2013 des Identitätsbetrugs und Einbruchs schuldig bekannt. Ein Richter erteilte ihm damals Bewährung mit der Auflage, dass Thorson an einem Drogenentzugsprogramm teilnimmt. In den vergangen Monaten wurde er jedoch mehrmals positiv auf Drogen getestet und erneut verhaftet. Nach Widerruf der Bewährung muss Thorson jetzt ins Gefängnis im US-Staat Nevada. Das berichtete die Zeitung „Reno Gazette-Journal“ am Donnerstag.

Regisseur Steven Soderbergh drehte basierend auf Thorsons Memoiren den Film „Liberace“ („Behind the Candelabra“) mit Michael Douglas (Liberace) und Matt Damon (Thorson) in den Hauptrollen. Das Drama, das in den USA nur im Fernsehen lief, gewann kürzlich Golden-Globes als bester TV-Film und für Douglas' Darstellung des schwulen Entertainers. Es geht um die sechsjährige Liebesgeschichte zwischen dem Multimillionär und dem deutlich jüngeren Lover, die schließlich an Eifersucht, Überdruss und Thorsons Drogensucht zerbrach.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.