Tierschützer freuen sich

Luxusmarke Armani kündigt revolutionäre Veränderung an

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Giorgio Armani (m.) inmtten seiner Models bei der Fashion Week in Mailand. 

Rom - Armani - der Name steht für sündhaft teure und besonders edle Kleider. Jahrzehntelang hat die italienische Luxusmarke auch Pelze in ihren Kollektionen verwendet. Doch damit ist jetzt Schluss.

Das italienische Modehaus Armani verzichtet in Zukunft auf die Verwendung von Echtpelz. Die neue Unternehmenspolitik der Luxusmarke sei das Resultat der Zusammenarbeit mit der "Fur Free Alliance" (FFA), der weltweit größten Koalition von Tierschutzorganisationen gegen Pelz, teilten FFA und Armani am Dienstag mit. Bereits bei der Herbst-Winter-Kollektion 2016 sollen keine Pelze mehr verwendet werden, auch kein Kaninchenfell. Der Fokus werde von nun an stärker auf Umwelt- und Tierschutzthemen gelegt.

"Ich freue mich, ankündigen zu dürfen, dass die Armani-Gruppe sich zum vollständigen Verzicht auf die Verwendung von Tierpelzen in ihren Kollektionen verpflichtet hat", sagte Stardesigner Giorgio Armani (81). Durch den in den letzten Jahren erzielten technologischen Fortschritt gebe es heute geeignete Alternativen, die den Einsatz grausamer Praktiken an Tieren unnötig machten.

Die Stiftung "Vier Pfoten" und andere Tierschutzorganisationen wie der Deutsche Tierschutzbund begrüßten die Ankündigung. Mit dieser Entscheidung erspare Armani tausenden von Tieren schlimmste Qualen, sagte Wildtierexperte Thomas Pietsch. Gleichzeitig sei die Verwendung von Pelzen als Besatz an Jacken oder Taschen weiterhin ein Milliardengeschäft.

Zuvor hatten sich bereits Modemarken wie Hugo Boss, Tommy Hilfiger, Calvin Klein und Stella McCartney zu diesem Schritt entschlossen. Zuletzt hatte Bundesliga-Profi Marco Sailer (30) in einer Kampagne der Tierrechtsorganisation Peta mit seinem beachtlichen Vollbart gegen Echtpelz demonstriert

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dpa

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