Auftakt zur Welt-Tournee in Israel

Madonna: Große Show und bisschen Frieden

Tel Aviv - Madonna läutet ihre Welt-Tournee in Israel ein. Das Spektakel soll zugleich ein Appell für mehr Frieden sein: Frieden im Nahen Osten und Frieden auf Erden. Die Queen of Pop hat schließlich hohe Ziele.

“Oh my God“, diese Worte, von Madonna ins Mikrofon geraunt, bekamen die Zuschauer in Israel gleich zu Beginn ihres Konzerts zu hören. “Und die Fans drehen durch“, twitterte ein Journalist der Zeitung “Haaretz“ aus dem Fußballstadion in Ramat Gan. Dazu Weihrauch und Glocken-Bimbam. Schätzungsweise 30 000 Fans waren am Donnerstagabend in den Vorort von Tel Aviv gepilgert, um die 53-jährige US-Queen of Pop zu erleben.

Nackte Haut bei Popstars

Die holde Weiblichkeit weiß sich zu inszenieren: Durchgesickerte Nackt-Privatfotos von Popstars oder auch Paparazzi-Bilder sorgen regelmäßig für Riesenwirbel. Doch tatsächlich sind es oft die Sängerinnen höchstselbst, die sich nackt zeigen. Sehen Sie hier die heißesten Fotos aus Shootings und von Auftritten von P!nk & Co. © Dan Annett
Wow! Alicia Keys posierte 2012 für dieses atemberaubende Shooting © Michelangelo Di Battista
Sieht man was? Sieht man nichts? Alicia Keys überlässt viel der Phantasie © Michelangelo Di Battista
Nicole Scherzinger zeigt viel © Meeno
Diese Fotos hat Madonna zu ihrem neuen Album "MDNA" herausgegeben © Universal
Auch mit 53 wirkt die Dame noch sehr knackig © Universal
Schicke Fotos © Universal
Und so zeigt sie sich auf einem Single-Cover. Sind die jungen Popstars freizügiger? Entscheiden Sie selbst. © Universal
Rihanna © Ellen von Unwerth
Christina Aguilera © Alix Malka
Shakira © Jaume de la Iguana's
Lady Gaga © Universal
Von Ke$ha ist im Sommer 2010 ein privates Nacktfoto im Web aufgetaucht. Dieses hier stammt hingegen von einem offiziellen Shooting. © Shelby Duncan
Diese Frau ist eine Newcomerin der etwas anderen Art © Nicole Nodland / Universal
Ihr Name: Lana Del Rey © Nicole Nodland / Universal
"Video games" war ein Riesenhit © Nicole Nodland / Universal
Auch das Album stürmte die Charts © Nicole Nodland / Universal
Manche sagen, sie sehe aus wie ein Pornostar - und sie heißt auch so. Auch ihre Musik ist sexy - allerdings auch sehr düster © Nicole Nodland / Universal
Kaum wiederzuerkennen: Beyoncé in einem ihrer heißesten Shootings © Ellen von Unwerth
Kaum wiederzuerkennen: Beyoncé in einem ihrer heißesten Shootings © Ellen von Unwerth
Kaum wiederzuerkennen: Beyoncé in einem ihrer heißesten Shootings © Ellen von Unwerth
Kaum wiederzuerkennen: Beyoncé in einem ihrer heißesten Shootings © Ellen von Unwerth
Kaum wiederzuerkennen: Beyoncé in einem ihrer heißesten Shootings © Ellen von Unwerth
Kaum wiederzuerkennen: Beyoncé in einem ihrer heißesten Shootings © Ellen von Unwerth
Natalia Kills ... © Universal
... will die neue Lady Gaga werden. © Universal
Sie posiert mit einer Hand am Busen, der anderen am Slip. Das kann ja noch heiter werden. © Nick Walker
Da kommt noch was © Universal
Wow! Christina Aguilera verzückte bei den Golden Globe Awards mit diesem Kleid. © AP
Da bleibt ... © AP
... kaum noch Raum für Phantasie. © AP
Natalia Kills © Universal
Natalia Kills © Tim Fahlbusch
Bei den American Music Awards zog Rihanna mit einem transparenten Kleid die Blicke auf sich. © AP
Bei den American Music Awards zog Rihanna mit einem transparenten Kleid die Blicke auf sich. © dpa
Auch die Show war extraheiß © AP
P!nk © Andrew MacPherson
Ke$ha © Gomillion and Leupild
Mariah Carey © Michael Thompson
Jeanette Biedermann © Universal
Lady Gaga © David La Chapelle
Alicia Keys © Thierry LeGoues
Lady Gaga © Universal
Lady Gaga © Warwick Saint
Lady Gaga © David la Chapelle
Björk © Universal
Christina Aguilera © Alix Malka
Lady Gaga © Meeno
Alix Malka
Christina Aguilera © Alix Malka
Ashlee Simpson © Ben Watts
Beyoncé © dpa
Beyoncé © dpa
Lady Gaga halbnackt beim Crowdsurfen auf dem Lollapalooza-Festival 2010 © lastnightparty.net
Lady Gaga halbnackt beim Crowdsurfen auf dem Lollapalooza-Festival 2010 © lastnightparty.net
Lady Gaga halbnackt beim Crowdsurfen auf dem Lollapalooza-Festival 2010 © lastnightparty.net
Lady Gaga halbnackt beim Crowdsurfen auf dem Lollapalooza-Festival 2010 © lastnightparty.net
Beyoncé (l.) und Shakira © Sony BMG
Britney Spears © Jive/Zomba/BMG
Kelly Clarkson © Renaud Corlour
Fergie © Arie Michelson
Jessica Simpson © Daniel Moss
Katy Perry © Ari Michelson
Katy Perry © EMI
Katy Perry © Emma Summerton
Ke$ha © Jason Nocito
Ke$ha © Shelby Duncan
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P!nk © Dan Annett
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 © Jaume de la Iguana's
Ashlee Simpson © Ben Watts
Avril Lavigne © dpa
Beyoncé © dpa
Britney Spears © Frank Micelotta
Mariah Carey © Michael Thompson
Cheryl Cole © Michael Labica and Sandrine Dulermo
Kelly Clarkson © Chapman Baehler
Kelly Clarkson © Sony
Kelly Clarkson © Sony
Beth Ditto ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, gilt aber als Stilikone. © dpa
Duffy © Lachlan Bailey
Fergie © Ellen von Unwerth
Jessica Simpson © Brett Ratner
Katy Perry © Ari Michelson
Kylie Minogue © William Baker
Lady Gaga © David la Chapelle
Lady Gaga © David la Chapelle
Lily Allen © Simon Emmet
Madonna © dpa
Madonna © Madonna
P!nk © Dan Annett
P!nk © Dan Annett
Rihanna © Chris Baldwin
Shakira © Jaume de la Iguana's
Shakira © Jaume de la Iguana's
Shakira © Jaume de la Iguana's
Taylor Swift © AP
Rihanna © Chris Baldwin
P!nk © Dan Annett
Nelly Furtado © Chris Baldwin
Lily Allen © Simon Emmet
Lady Gaga © David la Chapelle
Kylie Minogue © William Baker
Ke$ha © Shelby Duncan
Katy Perry © Michael Elins
Katy Perry © Ari Michelson
Kelly Clarkson © Mike Ruiz
Mariah Carey © Michael Thompson
Britney Spears © Kate Turning
Beyoncé © dpa

Nach einem dunklen ersten Konzertteil erlebten die Zuhörer später bunte, bisweilen schrille Auftritte. “Während der Nummer “Gang Bang“ knallte Madonna reihenweise Typen auf der Bühne den Kopf weg“, erzählte einer der Zuschauer, der ARD-Korrespondent in Israel, Torsten Teichmann - ein Song vor blutrotem Hintergrund.

Eingebettet in das Spektakel habe Madonna gegen Mitte des Konzerts eine Ansprache gehalten. “Wenn es Frieden in Israel gibt, dann wird es auf der ganzen Welt Frieden geben“, habe “Queen Esther“, wie ihre israelischen Fans sie wegen ihres selbst gewählten Vornamens liebevoll nennen, gesagt.

Wie schon bei früheren Auftritten durchzogen viele religiöse Symbole die Show, an der 100 Tänzer und Musiker teilnahmen. Dabei standen oft eher die visuellen Effekte und die zirkusreifen Darstellungen im Mittelpunkt.

Neben neuen Stücken wie “Girl Gone Wild“ oder “Turn up the Radio“ sang sie Klassiker wie “Papa Don't Preach“ von 1986, dabei durften auch Komparsen in Nonnen-Kostümen nicht fehlen. “Egal, ob du Moslem, Christ, Atheist, Gay, Hetero, Schwarzer oder Asiate bist, wir sind alle ein Volk. Unser Blut hat dieselbe Farbe und wir alle wollen lieben und geliebt werden“, wurde sie von der Zeitung “Times of Israel“ zitiert.

Madonna ist schon seit vergangenem Freitag in Israel. Sie ist zwar nicht jüdisch, hat aber 2004 den Namen “Esther“ angenommen und sich seit Jahren intensiv mit der jüdisch-mystischen Lehre der Kabbala beschäftigt.

Sie besuchte unter anderem die Klagemauer in Jerusalem. Zu einer geplanten Fahrt zu den Gräbern wichtiger Kabbala-Rabbis in der Stadt Safed im Norden Israels sei es dann aber doch nicht gekommen, weil gläubige Juden dies als “respektlos“ empfunden hätten, schrieb die Zeitung “Times of Israel“. Das Konzert dürfte diese orthodoxen Juden kaum umgestimmt haben. Bis November sollen mehr als 80 Konzerte in 34 Ländern folgen.

dpa

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