"Zweischneidiges Schwert"

Madonna warnt vor Facebook und Co.

+
Madonna hat eine gespaltenes Verhältnis zu sozialen Netzwerken.

Berlin - Trotz ihrer 56 Jahre geht Megastar Madonna mit der Zeit. Doch nach ihren schlechten Erfahrungen mit Facebook und Co. kann sie sich mit sozialen Netzwerken nicht so richtig anfreunden.

"Die sozialen Netzwerke sind wie ein zweischneidiges Schwert. Man kann über all diese Kanäle auf großartige Weise mit Menschen kommunizieren. Aber die Leute können anonym bleiben und extrem destruktive, herablassende, negative und diskriminierende Dinge sagen", sagte die Sängerin der Zeitung "Welt am Sonntag" in einem Interview. "Die sozialen Netzwerke geben vielen Menschen eine falsche Form von Mut. In dieser Hinsicht sind sie sehr gefährlich."

Dass kürzlich Demoversionen von Songs ihres neuen Albums "Rebel Heart" von einem Hacker ins Netz gestellt wurden, treibt Madonna offensichtlich weiterhin um. "Ich bin immer noch sehr, sehr aufgebracht darüber. Dieser Diebstahl ist auch so eine Art Symbol, er sagt viel aus über die Gesellschaft, in der wir heute leben. Das deprimiert mich. Es ist ein Missbrauch", sagte Madonna in dem Zeitungsinterview. "Die Leute haben meine unfertigen Songs im Netz kommentiert, Schlussfolgerungen daraus abgeleitet und sie haben sie bewertet. Das ist... - das ist nicht richtig."

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.