Mario Adorf: Liebe ist keine Kurzgeschichte

+
Für Mario Adorf fangen Beziehungen erst mit der ersten großen Krise an.

Antdorf - Für Schauspieler Mario Adorf (81) geben Paare ihre Liebe oft zu schnell auf. Er hat diesen Fehler nicht gemacht - einen anderen jedoch schon. Und diesen bereut der Schauspieler.

„Die verwechseln ihre Ehe mit einem Abenteuer“, sagte er Dienstag beim Dreh des ZDF-Films „Das Krokodil“ im oberbayerischen Antdorf (Landkreis Weilheim-Schongau). Für ihn fange eine tiefe Beziehung „bei der ersten großen Krise erst an“. Natürlich gebe es immer Versuchungen und Verführungen, es sei aber nicht ratsam, ihnen nachzugeben. „Die Liebe ist eine lange Geschichte, keine Kurzgeschichte.“ Adorf ist seit mehr als 40 Jahren mit seiner Ehefrau Monique zusammen.

Die große Liebe hat er gefunden, einen besten Freund dagegen nicht. „Das ist vielleicht eins der Dinge, die ich bereue im Leben“, sagte er. „Ich habe viel zu spät gemerkt, dass man Freundschaften pflegen muss.“ Seine Schulfreunde träfen sich heute noch zu Segeltörns oder Radtouren. Er habe nie die Zeit dazu gehabt.

Verliebt, verheiratet, geschieden, verloren: Das war das Jahr 2011

Verliebt, verheiratet, geschieden, verloren: Das war das Jahr 2011 für die Promis  

Adorf spielt im „Krokodil“ den Schriftsteller Richard, der sich im Alter und nach erfolgreicher Karriere aufs Land zurückgezogen hat. Seine wichtigsten Beschäftigungen: Angeln mit seinem Freund Gabriel (Michael Mendl) und Fahrten mit seinem Oldtimer. Sein Leben wird ziemlich durcheinandergewirbelt, als die junge Judith (Alwara Höfels) vor seiner Villa einen Autounfall baut. Sie und ihr kleiner Sohn Dominik kommen kurzzeitig bei Richard unter - und der alte Mann freundet sich nicht nur mit ihrem Sohn an, sondern verliebt sich auf seine alten Tage auch noch in Judith. Die aber kommt von ihrem jungen, gut aussehenden Freund nicht los. Richard wird eifersüchtig.

„Mario Adorf in einer leichtfüßigen Komödie über das letzte Aufflammen von Liebe“, wirbt das ZDF. Wann genau der Film ausgestrahlt werden soll, ist noch unklar. Es soll ein Montagabend im Winter sein.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.