Markus Lanz: „Es ist beschämend“

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Markus Lanz setzt sich für die Ärmsten der Welt ein.

Offenburg - Markus Lanz setzt sich für den Kampf gegen Hunger und Armut in Afrika ein. Bei der Gesprächsreihe „Starvisit“ des Burda-Verlages appeliert der Moderator für die Ärmsten der Welt.

Fernsehmoderator Markus Lanz engagiert sich im Kampf gegen Hunger und Armut in Afrika. “Die Gefahr ist derzeit besonders groß, dass das tägliche Hungern und Sterben in Afrika aus unserem Blickfeld gerät, weil die Menschen hierzulande selbst so viele Sorgen haben“, sagte der 40-Jährige am Montag im badischen Offenburg (Ortenaukreis) bei der Gesprächsreihe “Starvisit“ des Burda-Verlags. Doch die Finanzkrise treffe die Ärmsten ganz besonders. “Deshalb darf die Hilfe für die ganz Armen dieser Welt nicht vernachlässigt werden“, forderte Lanz. Dafür wolle er gemeinsam mit anderen Prominenten werben. Am 18. November präsentiert Lanz das ZDF-Promi-Quiz “Gut zu wissen“ für die Welthungerhilfe. Sechs Prominente treten in Zweier- Rateteams gegeneinander an. “Wir waren mal auf dem besten Weg, den Hunger in den Griff zu kriegen. Doch plötzlich hungern wieder eine Milliarde Menschen“, meinte Lanz.

Ein Schritt zurück

Über die Gründe könne man streiten. “Nur: ignorieren können wir das nicht. Es ist beschämend.“ Vor allem durch den Klimawandel werde sich das Problem verschärfen. In seinem Quiz will Lanz seine Promi-Gäste knifflige und unterhaltsame Fragen stellen. Ziel sei es, möglichst viel Geld für die vorgestellten Hilfsprojekte zu erspielen. Mit dabei sind Rennfahrer und Ex-Formel-1-Pilot Ralf Schumacher, BAP-Sänger Wolfgang Niedecken, ARD-Moderator Andy Borg (“Musikantenstadl“) sowie die ZDF- Moderatorinnen Andrea Kiewel (“Fernsehgarten“), Katrin-Müller Hohenstein (“ZDF-Sportstudio“) und Barbara Hahlweg (“heute“). Im vergangenen Jahr hatte die Lanz-Sendung Spenden in Höhe von zwei Millionen Euro eingespielt. Das Geld wird für Hilfsprojekte der Welthungerhilfe in Afrika, Lateinamerika und Asien verwendet. Um sich ein Bild vor Ort zu machen, ist Lanz Anfang Oktober nach Kenia gereist und hat sich über die dortige Dürrekatastrophe bei den Massai-Nomaden informiert.

dpa

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