Keine Zeit für Bürgerinitiativen

Matt Damon enttäuscht Fans am roten Teppich

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Matt Damon nahm sich für Bürgerinitiativen am roten Teppich keine Zeit - und vergraulte so einige Fans

Berlin - Matt Damon hat bei der Premiere seines Umwelt-Dramas „Promised Land“ Fans am roten Teppich enttäuscht. Sie wollten ein dringendes Anliegen vorzutragen - und wurden einfach ignoriert.

Hollywoodstar Matt Damon (42) hat sich nach der Premiere des Umwelt-Dramas „Promised Land“ am Freitagabend im Berlinale-Palast in Berlin nur kurz und schlicht beim Publikum bedankt. Das Werk von Regisseur Gus Van Sant („Milk“) lief als einer der ersten Filme im Wettbewerb und erzählt vom Kampf einer amerikanischen Kleinstadt gegen einen Gaskonzern. Oscar-Preisträger Damon, der auch das Drehbuch schrieb, war zusammen mit dem Regisseur und seinem vermeintlichen Gegenspieler John Krasinski zur Premiere des Films gekommen, der in den USA bereits angelaufen ist. Der Film kam beim Publikum trotz einiger Längen gut an, auch wenn bald zu erahnen war, dass Matt Damon, der sich in eine Lehrerin verliebt, die Fronten wechselt.

Enttäuscht reagierten Vertreter von Bürgerinitiativen, die extra zu der Filmpremiere aus Thüringen und Osnabrück angereist waren, um am roten Teppich gegen das umstrittene Gas-Förderverfahren „Fracking“ in Deutschland zu protestieren. „Dass Damon an uns vorbeiging, ohne mit uns zu sprechen, fanden wir nicht schön“, sagte eine Sprecherin aus der Nähe von Erfurt.

Berlinale eröffnet: Promis strahlen auf dem roten Teppich

Schauspielerin Bettina Zimmermann bei der Berlinale. © dpa
Durfte auch nicht fehlen: Marie Luise Marjan alias Mutter Beimer und Artur Brauner. © dpa
Mario Adorf (2. von links), seine Frau Monique (links), Senta Berger und ihr Mann Michael Verhoeven. © dpa
Ganz légère: SPD-Fraktionsvorsitzender Frank-Walter Steinmeier ohne Hemd und Krawatte. © dpa
Tom Schilling winkt den Fotografen zu. © dpa
Sibel Kekilli (links) umarmt Produzentin Minu Barati-Fischer zur Begrüßung. © dpa
Sorgte für Hollywood-Glamour in Berlin: Jane Fonda. © dpa
Ladies in black: Nadine Warmuth (l.) und Model Eva Padberg. © dpa
Großer Andrang vor dem Berlinale Palast. © dpa
Nina Hoss in einer atemraubenden Robe. © dpa
Die italienische Schauspielerin Isabella Rosselini. © dpa
Femen-Aktivistinnen sorgten für Aufruhr auf dem roten Teppich. © dpa
Femen-Aktivistinnen sorgten für Aufruhr auf dem roten Teppich. © dpa
Femen-Aktivistinnen sorgten für Aufruhr auf dem roten Teppich. © dpa
Iris Berben und ihr Partner Heiko Kiesow. © dpa
Der chinesische Regisseur und Berlinale Jury-Präsident Wong Kar Wai mit seiner Frau Esther. © dpa
Katrin Sass und Volker Ranisch. © dpa
Will an diesem Abend den Ärger um den Berliner Flughafen vergessen: Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit. © dpa
Ladies in black II.: Jessica Schwarz (l.) und Nina Eichinger. © dpa
Die Jury (von links): Andreas Dresen, Shirin Neshat, Susanne Bier, Tim Robbins, Ellen Kuras, Athina Rachel Tsangari, Wong Kar Wai und seine Frau Esther. © dpa
Auf einem Auge blind? Schauspieler Henry Hübchen. © dpa
Ex-Außenminister Joschka Fischer begleitet seine Frau, die Produzentin Minu Barati-Fischer. © dpa
Sorgen für farbenfrohe Akzente: Rosa von Praunheim (l.) und sein Partner Oliver. © dpa
Anke Engelke führt durch den Abend. © dpa

Mehr Sinn für ihre Fans bewies Hollywoodstar Jane Fonda, die sich vor dem Berlinale-Palast um die eigene Achse drehte und mit ihrem Handy genüsslich das Blitzlichtgewitter der Fotografen aufnahm.

dpa

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