Er wollte ihre privaten Fotos verkaufen

Hacker-Angriff auf Pippa: Verdächtiger festgenommen

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Pippa Middleton, die Schwester der britischen Herzogin Kate, wurde Opfer eines Diebstahls.

London - Hacker haben 3000 private Fotos von Pippa Middletons privatem Account gestohlen und versucht, sie an Zeitungen zu verkaufen. Doch schon einen Tag später schnappten Ermittler einen Verdächtigen.

Dem 35-jährigen Mann würden Vergehen gegen das Gesetz zum Datenschutz vorgeworfen, teilte die Polizei ohne weitere Einzelheiten am Samstagabend mit. Er befinde sich in Süd-London in Haft.  "Die Ermittlungen dauern an", betonte man bei Scotland Yard.

Über den Datendiebstahl der Schwester der britischen Herzogin Kate, Pippa Middleton (33), hatten die Boulevardzeitungen "The Sun" und "Daily Mail" übereinstimmend berichtet. Wie Scotland Yard der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, ging am Freitag eine entsprechende Anzeige ein.

Demnach waren beiden Zeitungen am Freitag von anonymer Seite bis zu 3000 Fotos angeboten worden, die von Middletons Account beim Apple-Dienst iCloud stammen sollen. Ein Mann habe 50.000 Pfund (58.000 Euro) für die Bilder gefordert. 

Auf den Fotos sollen der "Sun" zufolge neben Pippa auch ihr Verlobter, der Hedgefonds-Manager James Matthews, sowie ihre Schwester Kate und deren Kinder Prinz George (3) und Prinzessin Charlotte (1) zu sehen sein. Einige der gestohlenen Fotos sollen auch Vorbereitungen für die für nächstes geplante Jahr Hochzeit zeigen.

Pippa Middleton ist durch ihre Rolle als Brautjungfer bei der Hochzeit von William und Kate im April 2011 in der Öffentlichkeit berühmt geworden. Zwischen November 2013 und August 2014 waren mehrere Hollywood-Größen wie US-Sängerin Taylor Swift und Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence Opfer eines Hacker-Angriffs geworden, bei dem Nackbilder von ihnen an die Öffentlichkeit gerieten.

dpa

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