Menschenrechte verletzt: Bohlen klagt gegen Deutschland 

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Kann bei DSD gut austeilen, aber offensichtlich nicht so gut einstecken.

Berlin - Dieter Bohlen ist bei DSDS nicht zuletzt für seine fiesen Sprüche bekannt. Doch bei Späßen auf seine Kosten ist beim Poptitan Schluß mit lustig. Jetzt verklagt er sogar Deutschland! 

Es geht um alte Werbeplakate für die Zigarettenmarke „Lucky Strike“, von denen sich Bohlen verunglimpft fühlt. Sogar seine Menschenrechte sieht der Musiker verletzt! 

Die Werbung spielt auf sein Buch „Hinter den Kulissen“ an, das nach Klagen mehrerer Prominenter mit geschwärzten Passagen erscheinen musste. „Ich verstehe doch Spaß“, sagte der Musikproduzent der „Bild“. „Aber der hört bei mir als Nichtraucher auf, wenn ein Tabakkonzern auf meine Kosten Werbung macht. Das finde ich nicht in Ordnung.“

Die besten Sprüche von Dieter Bohlen

Die besten Sprüche von Dieter Bohlen

Die Sache ging laut „Bild“ bereits durch mehrere Instanzen: Landgericht und Oberlandesgericht gaben demnach Bohlen recht, der Bundesgerichtshof hob diese Urteile jedoch auf, eine Verfassungsbeschwerde gegen diese Entscheidung wurde abgewiesen. Also blieb Bohlen juristisch nur der Weg zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg, um dort Schadenersatz einzuklagen.

Der EGMR hat bereits vor Monaten eine Bitte zur Stellungnahme an die Bundesregierung verschickt; ob diese bereits beantwortet wurde, war zunächst unbekannt.

dpa

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