Auf einer Hubschrauberlandebahn

Metallica: Konzert auf Antarktis-Insel

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Metallica wird ein Konzert in der Antarktis geben

King Georg - Metallica wird in der Antarktis ein Konzert geben - genauer gesagt auf der Insel King Georg. Fans müssen einen Wettbewerb gewinnen, um mit dabei sein zu können.

Der Sound der US-Band Metallica wird in der Antarktis tönen. Die Thrash-Metal-Musiker sollen am 8. Dezember auf der Insel King Georg des Süd-Shetland-Archipels spielen. „In 30 Jahren als Band hatten wir das Glück, alle Ecken der Welt zu besuchen, ausgenommen eine... Aber dies wird sich mit unserer Reise in die Antarktis ändern, dem einzigen Kontinent auf dem wir bislang nie gespielt hatten“, erklärte die Band auf ihrer Webseite.

Konzert wird nur über Headphones hörbar sein

Das Konzert soll auf einer Hubschrauberlandebahn des argentinischen Stützpunktes Carlini stattfinden, 120 Kilometer von der Antarktisküste entfernt. Gäste der Show sollen die Gewinner eines Wettbewerbs sein, der von Coca-Cola Zero für Musikfans aus Argentinien, Chile, Mexiko, Kolumbien und Costa Rica organisiert wird. Die Teilnehmer müssen über Twitter erklären, zu welchen „unmöglichen“ Aufgaben sie bereit seien, um dabei zu sein. Eine Jury wählt die besten Vorschläge.

Metallica wird allerdings diesmal ohne die erwartete Lautstärke spielen: zum Schutz der stillen Umwelt wird die Show ohne Lautsprecher nur über Headphones an die Zuschauer übertragen. An den Rest der Welt soll das eisige Konzert über Internet vermittelt werden.

So wirkt Musik auf unseren Körper

Musikwirkung auf den Körper
Elektropop (z.B. Lady Gaga, Alejandro):  Bei einem Tempo über 72 bmp haben Musikstücke insbesondere auf Frauen aufputschende Wirkung. Frequenz: 80 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Rock/Pop (z. B. U2 – Beautiful Day): Gut für Männer, da sie häufig zu höheren Blutdruck als Frauen neigen. Ihre Leistung wird durch hohe motorische Erregung beeinträchtigt. Aus diesem Grund führen bei Männern tendenziell ruhigere, fließende Klänge zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit. Frequenz: unter 72 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Akustik/Folk/Blues (z. B. Jack Johnson – Wasting Time): Ruft stärkste Reaktion des Körpers hervor, da das Tempo einem verlangsamten Herzrhythmus ähnlich dem Schlafzustand entspricht. Dabei kommt es beim Zuhörer zur größten Entspannung, zur Beruhigung der Atmung und zur Entkrampfung der Muskulatur. Frequenz: 60 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Klassik (z. B. Wolfgang Amadeus Mozart – „Lacrimosa“ aus dem Requiem):  Die klassischen Klänge im langsamen Tempo helfen bei Schlafstörungen und lösen körperliche Verspannungen. Daher wird heute häufig in Zahnarztpraxen oder OP-Sälen klassische Musik zur präoperativen Angstreduktion der Patienten abgespielt. Frequenz: 65 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Oper (z. B. Guiseppe Verdi – „Triumphmarsch“ aus der Aida): Kann die Konzentrationsfähigkeit fördern und sich positiv auf den Blutdruck auswirken. So führte Verdis emotional mitreißende Opernmusik aus Aida in wissenschaftlichen Untersuchungen zu einer Blutdrucksenkung um durchschnittlich 5 mmHg bei den Zuhörern. Frequenz: 100 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Heavy Metal (z. B. Metallica – Enter Sandman): Das Lied beschleunigt die Herz-Kreislauf-Aktivität, da das Tempo dem Herzschlag während höherer Belastungen entspricht. Daher kommt es zu einer aufputschenden Wirkung. Frequenz: über 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Hard Rock (z. B. AC/DC – Highway To Hell): Hard Rock-Musik im schnellen Tempo wie dieser Klassiker kann zum Abbau von Aggressionen beitragen und helfen, Ängste und Frustrationen zu überwinden. Frequenz: im Mittel bei ca. 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Latino-Pop (z. B. Shakira – Waka Waka): Der beschwingte, lateinamerikanische Rhythmus im schnellen Tempo bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und kann helfen, melancholische Augenblicke zu überbrücken. Frequenz: ca. 125 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Chanson (z. B. Beispiel: Udo Jürgens – Aber bitte mit Sahne): Hat einen anregenden Effekt, hilft gegen Müdigkeit. Hat eine Stimmung-aufhellende Wirkung und verbessert die Leistungsfähigkeit. Frequenz: 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Schlager (z. B. Jürgen Drews – Ein Bett im Kornfeld): Das mittlere Tempo erzeugt Ausgeglichenheit und hilft gegen Stress-Symptome. Kann darüber auch motivationssteigernd wirken. Frequenz: 110 Hz. © dpa

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dpa

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