Neue Enthüllungen im Prozess

Zeuge: Michael Jackson starb hochverschuldet

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Michael Jackson soll einen Schuldenberg hinterlassen haben.

Los Angeles - Neue Erkenntnisse im Prozess um den Tod von Michael Jackson: Ein Wirtschaftsprüfer sagte aus, dass der King of Pop einen Schuldenberg in Millionenhöhe hinterlassen habe.

Seit April läuft der Prozess um den Tod von Michael Jackson. Wie die Los Angeles Times berichtet, soll jetzt ein Wirtschaftsprüfer neue Details enthüllt haben. William R. Ackerman sagte aus, dass der King of Pop einen immensen Schuldenberg hinterlassen habe: "Er war in einer bedenklichen finanziellen Lage." Mit den Einsichten in Jacksons Finanzen soll der Zeuge den angeklagten Konzertveranstalter AEG Live entlasten. Michael Jackson, der als erfolgreichster Entertainer aller Zeiten gilt, soll das ganze Vermögen, das er mit seiner Musik verdiente, verbraucht haben. Spenden, Geschenke, Reisen, Schmuck, Kunst und Einrichtung: Der 2009 verstorbene Sänger soll stets mehr ausgegeben haben, als er einnahm. Ein nicht zu verachtender Kostenfaktor war offenbar die Neverland-Ranch. Für Personal, einen eigenen Zoo und einen Zug musste der dreifache Vater ein Vermögen zahlen. Die größte Belastung seien jedoch Zinsschulden gewesen. Laut Ackerman musste Jackson für diese jährlich 30 Millionen Dollar zahlen.

1998 soll Michael Jackson bereits mit 140 Millionen Dollar verschuldet gewesen sein. Der Wirtschaftsprüfer schätzte die Schulden zum Zeitpunkt des Todes auf 400 bis 500 Millionen Dollar.

Jacksons Mutter Katherine (82) und seine drei Kinder haben den Konzertveranstalter AEG Live auf Schadenersatz verklagt. Sie werfen dem Unternehmen unter anderem vor, die Gesundheit und Sicherheit des Stars aus Profitsucht vernachlässigt zu haben. AEG Live organisierte die für Sommer 2009 geplante Comeback-Konzertreihe des Sängers in London.

msa

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