Michael Jackson: Zeuge wirft Arzt mangelnde Sorgfalt vor

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Paul White (l.l) erhebt schwere Vorwürfe gegen den angeklagten Arzt Conrad Murray.

Los Angeles - Im Prozess um den Tod von Michael Jackson ist ein Zeuge der Verteidigung am Montag zum Zeugen der Anklage geworden. Paul White wirft dem Arzt Murray mangelnde Sorgfalt vor.

Im Prozess um den Tod von Michael Jackson ist ein Zeuge der Verteidigung am Montag zum Zeugen der Anklage geworden. Der Sachverständige Paul White sagte vor Gericht in Los Angeles aus, der angeklagte Arzt Conrad Murray sei fahrlässig bei der Pflege seines berühmten Patienten gewesen. Jackson war im Juni 2009 an einer Überdosis Propofol gestorben. Die Anklage wirft Murray vor, Jackson zu viel von dem Narkosemittel gespritzt zu haben.

“Ohne sorgfältige Überwachung am Bett des Patienten könnte es gefährlich sein“, sagte der Narkosespezialist der “Los Angeles Times“ zufolge zum Einsatz von Propofol bei Jackson. Die Verabreichung außerhalb eines Krankenhauses widerspreche allen ärztlichen Standards. Am Freitag hatte seine Aussage die Position der Verteidigung gestützt. Demnach könnte sich Jackson das letztlich tödliche Anästhetikum Propofol selbst gespritzt haben.

So gedenken die Fans des King of Pop

Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Auch Elvis kam vorbei um Micheal Jackson auf dem Hollywood Boulevard zu gedenken . © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Tribut an Michael von einem Straßenkünstler in Hollywood. © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Ein Jahr nach seinem Tod gedenken Michael Jacksons Fans dem King of Pop auf der ganzen Welt. Hier in London. © ap
Fans in London. © ap
Fan bei einer Ausstellung. © ap
Ein Jahr nach seinem Tod gedenken Michael Jacksons Fans dem King of Pop auf der ganzen Welt. © ap
Auch in Tokio gibt es eine Ausstellung zum King of Pop. © ap
In Indien hatte Jacko viele Fans. © ap
Inder verehren Michael Jackson. © ap
Indien. © ap
Ein Monument am Strand in Indien. © ap
In München pilgern die Fans zur Gedenkstätte für Michael Jackson. © ap
Fans bei Sommerwetter in München. © ap
Blumen, Kerzen und Karten für den King of Pop. © ap
Am Rheinufer in Köln gedenken Fans dem King of Pop. © dpa
Ein Jahr nach seinem Tod verehren ihn auch Fans in Tokio: Michael Jackson. © ap
Die britische Band Diversity. © dpa
Gedenktafel in London. © dpa
Seoul. © dpa

White ist laut Terminrolle der letzte Zeuge. Wenn nicht noch Anklage oder Verteidigung mit Überraschungszeugen aufwarten, wäre dann die Beweisaufnahme abgeschlossen und nach den Plädoyers von Anklage und Verteidigung könnte der Fall an die Geschworenen gehen. Ein Urteil noch am Montag war zwar möglich, galt aber als sehr unwahrscheinlich.

Es wird nicht erwartet, dass Murray selbst in den Zeugenstand tritt. Im Falle eines Schuldspruchs drohen dem 58-jährigen Mediziner vier Jahre Haft.

dpa

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