Millionenklage gegen Michael Jackson abgewiesen

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Ein New Yorker Bundesrichter hat die Millionenklage eines Konzertveranstalters gegen den verstorbenen Michael Jackson abgewiesen.

New York - Ein New Yorker Bundesrichter hat die Millionenklage eines Konzertveranstalters gegen den verstorbenen Michael Jackson abgewiesen.

Richter Harold Baer gab am Donnerstag einem entsprechenden Antrag der Nachlassverwalter des Popstars statt. AllGood Entertainment hatte die Klage über 40 Millionen Dollar (31 Millionen Euro) am 10. Juni 2009 eingereicht, etwa zwei Wochen vor dem plötzlichen Tod des Sängers im Alter von 50 Jahren. In der Klage machte das Unternehmen geltend, Jackson und sein damaliger Manager hätten einen Vertrag über eine Reunion-Show gebrochen. Richter Baer schrieb in seinem Urteil, es gebe zwar einen Brief von Jacksons Manager Frank DiLeo, in dem dieser die Absicht bekunde, ein solches Konzert durchzuführen, für eine bindende Vereinbarung über ein Reunion-Konzert mit dem sogenannten King of Pop oder dessen Familie gebe es aber keinen Beweis.

Die Vertreter von Jacksons Seite führten außerdem an, dass ein Vertragsbruch wenn überhaupt von AllGood begangen worden sei - die Firma habe eine vereinbarte Zahlung an Jackson nicht zum festgelegten Zeitpunkt geleistet. Der Richter stellte außerdem fest, dass dem Veranstalter durch das entfallene Konzert kein maßgeblicher wirtschaftlicher Schaden entstanden sei. “Dieser Fall war von Anfang an aussichtslos und die Forderung war unseriös“, teilte Jacksons Nachlassverwalter Howard Weitzman mit.

dapd

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