Rückkehr in Kiffer-Rolle

Moritz Bleibtreu: „Gras ist mindestens so akzeptiert wie Alkohol“

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Bleibtreus neuester Film „Lommbock“ nimmt sich des Themas Drogen an.

Hamburg - Bleibtreus neuester Film „Lommbock“ nimmt sich des Themas Drogen an. Doch ist der Schauspieler im wahren Leben für eine Cannabis-Liberalisierung?

Für Schauspieler Moritz Bleibtreu („Knockin' on Heavens's Door“, „Lammbock“) hat Kiffen nicht mehr den „Flair des Verbotenen“. „Mittlerweile ist Gras eine Droge, die gesellschaftlich mindestens genauso akzeptiert ist wie Alkohol“, sagte der 45-Jährige der Bild am Sonntag. Er glaube nicht, „dass irgendeine Mutter in einer Großstadt sich heute massive Sorgen macht, wenn ihr 16-Jähriger einen Joint raucht“. 

Er wolle das Kiffen aber auf keinen Fall verharmlosen: „Drogen sind immer noch Mist.“ Die Menschen hätten aber schon immer ein Bedürfnis nach Rausch gehabt, „egal durch was“. „Wenn für den Konsum und Erwerb nicht äußerst drakonische Strafen eingeführt werden, werden Drogen immer ein Teil unserer Gesellschaft sein.“ 

Moritz Bleibtreu und Schauspielkollege Lucas Gregorowicz hatten vor 15 Jahren mit dem Film "Lammbock" als Haschisch-Lieferservice Erfolg und kehren nun mit dem Nachfolger "Lommbock" in die Kinos zurück. Gregorowicz sagte dem Blatt, "wenn eine Legalisierung bedeutet, dass die Verteufelung und Tabuisierung von THC abnimmt, dann ist das gut."

dpa/Afp

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