Musik-Comeback des Jahres

Nach fünf Jahren Pause: Red Hot Chili Peppers bringen Album raus

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Einer ihrer letzten großen Bühnenauftritte: Die Red Hot Chili Peppers beim Superbowl 2014.

München - Mit dem Adele-Produzenten soll der nächste Mega-Erfolg gelingen. Eine Tournee  der Red Hot Chili Peppers steht bereits fest und die erste Single aus dem neuen Album ist bereits raus.

Nach fünf Jahren Pause bringen die Red Hot Chili Peppers Mitte Juni ein neues Album auf den Markt. Ihr elftes Studio-Album mit dem Titel "The Getaway" werde am 17. Juni veröffentlicht, teilte die alternative US-Rockband am Donnerstag (Ortszeit) mit. Schon jetzt veröffentlichte die Gruppe aus Los Angeles eine Single daraus: Der Song mit dem Titel "Dark Necessities" beginnt mit einem Solo von Bassist Flea.

Erstmals seit ihrem internationalen Durchburch mit dem Album "Blood Sugar Sex Magik" aus dem Jahr 1991 arbeitete die Band um Sänger Anthony Kiedis nicht mehr mit dem Produzenten Rick Rubin zusammen. An seiner Stelle holten sie den vielseitigen Rock- und Rap-Produzenten Danger Mouse mit an Bord. Er war auch an "25", dem aktuellen Hit-Album der britischen Sängerin Adele, beteiligt.

Vorstellen wollen die Red Hot Chili Peppers ihre neue Platte auf mehreren großen Festivals, darunter Roskilde in Dänemark und das Festival in Reading und Leeds in England. Außerdem kündigte die Band weitere Termine ihrer Tournee an, die am 16. Oktober in Paris endet.

So wirkt Musik auf unseren Körper

Musikwirkung auf den Körper
Elektropop (z.B. Lady Gaga, Alejandro):  Bei einem Tempo über 72 bmp haben Musikstücke insbesondere auf Frauen aufputschende Wirkung. Frequenz: 80 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Rock/Pop (z. B. U2 – Beautiful Day): Gut für Männer, da sie häufig zu höheren Blutdruck als Frauen neigen. Ihre Leistung wird durch hohe motorische Erregung beeinträchtigt. Aus diesem Grund führen bei Männern tendenziell ruhigere, fließende Klänge zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit. Frequenz: unter 72 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Akustik/Folk/Blues (z. B. Jack Johnson – Wasting Time): Ruft stärkste Reaktion des Körpers hervor, da das Tempo einem verlangsamten Herzrhythmus ähnlich dem Schlafzustand entspricht. Dabei kommt es beim Zuhörer zur größten Entspannung, zur Beruhigung der Atmung und zur Entkrampfung der Muskulatur. Frequenz: 60 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Klassik (z. B. Wolfgang Amadeus Mozart – „Lacrimosa“ aus dem Requiem):  Die klassischen Klänge im langsamen Tempo helfen bei Schlafstörungen und lösen körperliche Verspannungen. Daher wird heute häufig in Zahnarztpraxen oder OP-Sälen klassische Musik zur präoperativen Angstreduktion der Patienten abgespielt. Frequenz: 65 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Oper (z. B. Guiseppe Verdi – „Triumphmarsch“ aus der Aida): Kann die Konzentrationsfähigkeit fördern und sich positiv auf den Blutdruck auswirken. So führte Verdis emotional mitreißende Opernmusik aus Aida in wissenschaftlichen Untersuchungen zu einer Blutdrucksenkung um durchschnittlich 5 mmHg bei den Zuhörern. Frequenz: 100 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Heavy Metal (z. B. Metallica – Enter Sandman): Das Lied beschleunigt die Herz-Kreislauf-Aktivität, da das Tempo dem Herzschlag während höherer Belastungen entspricht. Daher kommt es zu einer aufputschenden Wirkung. Frequenz: über 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Hard Rock (z. B. AC/DC – Highway To Hell): Hard Rock-Musik im schnellen Tempo wie dieser Klassiker kann zum Abbau von Aggressionen beitragen und helfen, Ängste und Frustrationen zu überwinden. Frequenz: im Mittel bei ca. 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Latino-Pop (z. B. Shakira – Waka Waka): Der beschwingte, lateinamerikanische Rhythmus im schnellen Tempo bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und kann helfen, melancholische Augenblicke zu überbrücken. Frequenz: ca. 125 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Chanson (z. B. Beispiel: Udo Jürgens – Aber bitte mit Sahne): Hat einen anregenden Effekt, hilft gegen Müdigkeit. Hat eine Stimmung-aufhellende Wirkung und verbessert die Leistungsfähigkeit. Frequenz: 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Schlager (z. B. Jürgen Drews – Ein Bett im Kornfeld): Das mittlere Tempo erzeugt Ausgeglichenheit und hilft gegen Stress-Symptome. Kann darüber auch motivationssteigernd wirken. Frequenz: 110 Hz. © dpa

Zuletzt hatten die Red Hot Chili Peppers 2011 das Album "I'm With You" veröffentlicht. Mit von der Partie war erstmals der Gitarrist Josh Klinghoffer, der eine Generation jünger als die Gründungsmitglieder der Band ist.

AFP

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