Proteste in der Ukraine

Natalia Klitschko: Ständige Sorge um Vitali

+
Natalia Klitschko sorgt sich um ihren Mann Vitali.

Hamburg - Natalia Klitschko lebt in ständiger Sorge um ihren Mann Vitali, der seit Wochen in der Ukraine die Demonstrationen gegen die Regierung anführt.

„Ich versuche immer, mich mit positiven Gedanken zu beruhigen“, sagte die 39-Jährige der „Bild am Sonntag“. Die Sorge sei schlimmer als während der vielen Kämpfe des Boxweltmeisters. „Im Boxen gibt es klare Regeln, einen Ringrichter und einen Gegner, den man sehen kann - den gibt es in unserem Land nicht. Da gibt es keinen Rechtsschutz. Es ist ein sehr gefährliches, sehr schmutziges Spiel“, sagte sie. Pro Tag telefoniere sie drei- bis viermal mit ihrem Mann.

Der 42-jährige Klitschko, der mit seiner Familie in Deutschland lebt, war demnach zuletzt am 23. November in Deutschland, zum 11. Geburtstag von Tochter Elizabeth. „Vitali ist extra für drei Stunden aus der Ukraine eingeflogen. Er wollte unbedingt dabei sein. Die Kleine hat fast durchgeweint vor Freude. Sie haben sich die ganze Zeit umarmt“, erzählte Natalia Klitschko. Das Paar hat noch zwei weitere Kinder im Alter von 8 und 13 Jahren.

Bilder der Demonstrationen in Kiew

Bilder der Demonstrationen in Kiew

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.