Nelly Furtado überwand Zwangsstörung mit Musik

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Am 11. September erscheint Nelly Furtados neues, rein spanisch-sprachiges Album “Mi Plan“.

Hamburg - Die Pop-Sängerin Nelly Furtado hat als Kind an einer leichten Zwangsstörung gelitten und sie mit Musik therapiert.

Ihr seien immer zu viele Gedanken durch den Kopf gegangen. “Wenn dort stattdessen Musik war, beruhigte ich mich“, sagte die 30 Jahre alte Kanadierin mit portugiesischen Wurzeln der Süddeutschen Zeitung.

“Musik wurde für mich meine eigentliche Sprache, meine Ursprache. Sie ist immer für mich da, wenn mich eine Situation überfordert oder verwirrt, wenn ich traurig bin oder feiern möchte.“ Musik sei ein imaginärer Traumort, an den sie immer zurückkehren könne. “Musik ist wie einer alter Freund, der keine Fragen stellt.“

Furtados Vorfahren sind in den 60er Jahren von der Azoren-Insel São Miguel an Kanadas Westküste ausgewandert. Sie ist in Victoria in British Columbia geboren. Früher arbeitete sie dort als Zimmermädchen in einem Motel.

Nelly Kim Furtado wurde nach der fünffachen sowjetischen Turn-Olympiasiegerin Nelli Kim benannt. Mit ihrem Mann, dem kubanischstämmigen Tontechniker Demacio Castellón, und ihrer fünfjährigen Tochter lebt sie in Toronto. Mit “I'm Like A Bird“, “Força“, “Maneater“ und “All Good Things (Come To An End)“ hat sie Welthits gelandet. Ihre drei Alben “Woah, Nelly!“, “Folklore“ und “Loose“ sind etwa 18 Millionen Mal verkauft worden.  

dpa

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