Niederlage für Naomi Campbell vor Gericht

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Naomi Campbell musste vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eine Niederlage wegstecken.

Straßburg - Topmodell Naomi Campbell musste vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eine Niederlage wegstecken. Ihr geht dadurch sehr viel Geld durch die Lappen.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat in einem Fall um Topmodell Naomi Campbell eine Entscheidung zugunsten des britischen Boulevardblattes “Daily Mirror“ gefällt. Das Gericht entschied am Dienstag, dass die Zeitung zusätzliche Gebühren, die Campbell ihren Anwälten für einen Sieg vor Gericht zugestanden hatte, nicht zu zahlen habe.

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Das Gericht in Straßburg befand zudem, dass der “Erfolgsbonus“ von etwa 365.000 Pfund (437.000 Euro) als Teil der insgesamt eine Millionen Pfund (1,2 Millionen Euro) Verfahrenskosten unverhältnismäßig sei.

Die Zeitung hatte Bilder von Campbell veröffentlicht, die sie beim Verlassen einer Drogenberatungsstelle zeigten. In der Überschrift zu dem dazugehörigen Artikel hieß es: “Naomi: Ich bin drogensüchtig“. Der Obersten Gerichtshof Großbritanniens verurteilte das Blatt daraufhin 2004 wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte zu einer Strafzahlung.

dapd

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