Nina Eichinger: "Mein Vater begleitet mich"

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Der verstorbene Produzent Bernd Eichinger mit seiner Tochter Nina

Berlin - Vor einem halben Jahr starb der Produzent Bernd Eichinger an einem Herzinfarkt. Jetzt spricht seine Tochter Nina erstmals über die schwere Zeit und ihre Pläne für die Zukunft.

Die Tochter des verstorbenen Filmproduzenten Bernd Eichinger, Nina, ist längst noch nicht über den Tod ihres Vaters hinweg. “Ich glaube, ich werde noch lange brauchen, bevor ich sagen kann, dass ich Ruhe gefunden habe“, sagte die 29-jährige Moderatorin der “Bild“-Zeitung (Donnerstagausgabe). Geholfen habe ihr allerdings eine Reise mit Freunden quer durch die Mongolei. Diese Zeit in der Natur habe sie “vom Kopf her viel freier“ gemacht.

Bernd Eichinger war am 24. Januar an einem Herzinfarkt gestorben. Als sich die Tragödie ereignete, war er gerade mit seiner Familie in einem Restaurant zu Besuch. An den Abend selbst könne Nina sich ganz genau erinnern, “aber ich kann es nicht in Worte fassen“, sagte sie. Trotzdem sei sie dankbar, "dass ich dabei war, seine letzten Minuten mit ihm verbringen konnte."

Bernd Eichinger - Bilder aus seinem Leben

Bernd Eichinger - Bilder aus seinem Leben

Nina Eichinger ist momentan zwar nicht in festen Händen, möchte aber irgendwann eine Familie gründen. Ihr Vater werde ihr bei diesem bedeutenden Schritt fehlen: "Man möchte doch, dass die Eltern miterleben, wenn man heiratet und Kinder bekommt."

In der nächsten Zeit werde sie unter anderem eine neue TV-Show im BR moderieren. Außerdem wolle sie sich als Schauspielerin probieren. Sie widme sich nun auch als Mitglied des Aufsichtsrats einer Herzensangelegenheit ihres verstorbenen Vaters, der Kinderhilfsorganisation "Artists for Kids".

Doch nicht nur im Alltag, auch in Ninas Herzen werde Bernd immer an ihrer Seite sein. "In Gedanken bin ich sehr oft bei ihm. Er begleitet mich."

dapd/sm

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