Nina Hagen hält nicht viel von der Occupy-Bewegung

+
Sängerin Nina Hagen hält nicht viel von der Occupy-Bewegung.

Berlin - Punksängerin Nina Hagen engagiert sich gerne politisch. Doch von der Occupy-Bewegung hält die 56-Jährige nichts. Warum sie den Anti-Banken-Protest so kritisch sieht:

“Diese Bewegung ist unterwandert worden und bereits instrumentalisiert worden“, sagte sie der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. “Das ist keine freie Bewegung mehr, man darf sich dort nicht kritisch äußern.“ Sie habe sich gründlich über Occupy informiert und sei mit mehreren Gruppen in Kontakt getreten, etwa über Chatrooms.

“Gewisse Themen werden einfach gelöscht, und wenn du zu oft in der Richtung eine Frage stellst, dann wirst du gebannt. Das fühlt sich nicht gut an für mich“, sagte die Künstlerin, die sich auch für soziale Projekte engagiert. Nach dem Vorbild von Occupy Wall Street (Besetzt die Wall Street) sind bereits in mehreren hundert Städten Menschen gegen die Macht der Banken auf die Straße gegangen oder haben Zeltlager aufgebaut, etwa in Frankfurt.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.