Uwe Ochsenknecht: Das schwarze Schaf der Familie

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Uwe Ochsenknecht sucht nach Liebe und Anerkennung.

Hamburg - In einem Interview spricht Uwe Ochsenknecht über die mangelnde Liebe in seiner Kindheit und warum er sich immer als schwarzes Schaf der Familie gefühlt hat.

Wegen fehlender Liebe und Anerkennung im Elternhaus ist Uwe Ochsenknecht zu seinem Beruf gekommen. “Ich fühlte mich immer als das schwarze Schaf der Familie“, sagte der 54-jährige dem “Zeitmagazin“. Sein Vater sei sehr jähzornig gewesen und habe ihn häufig geprügelt, “der konnte gar nicht mehr aufhören.“ Der Schauspielberuf sei für seine Eltern “nichts Richtiges“ gewesen, und sie hätten das nie wirklich verstanden: “Akzeptiert haben sie das, was ich tue, erst, als ich berühmt wurde.“

Sie sind Freunde: Prominente Eltern-Kind-Paare

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Sie feiern zusammen, können sich wie gute Freunde unterhalten und haben einfach eine enge Beziehung zueinander: Prominente und ihre Kinder oder Prominente und ihre Mütter. Auch sie telefonieren wie eine neue Studie belegt regelmäßig miteinander so wie Paris Hilton mit ihrer Mutter Kathy, hier gemeinsam beim Wiener Opernball. © dpa
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Arabella Kiesbauer (r.) mit ihrer Mutter Hannelore bei der Aufzeichnung der 1500. Sendung ihrer Talkshow "arabella" im Jahr 2000. © dpa
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Sir Elton John während des Gedenkkonzert für die verstorbene Prinzessin Diana im Juli 2007. © dpa
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Elton Johns Mutter mit ihrem Schwiegersohn David Furnish während der Hochzeit ihres Sohnes 2005 in London. © dpa
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Fürstin Gloria von Thurn und Taxis (l.) und ihre Töchter Elisabeth und Maria-Theresia (r.) 2007 bei den Salzburger Festspielen. © dpa
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Die Schauspielerin Katerina Jacob (l.) mit ihrer Mutter Ellen Schwiersm, die ebenfalls Schauspeilerin ist. © dpa
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Die Schauspieler Monica Bleibtreu und ihr Sohn Moritz Bleibtreu bei der Ankunft zur Verleihung des Deutschen Filmpreises im Palais am Funkturm in Berlin 2007. © dpa
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Rockröhre Nina Hagen (l.), ihre Tochter Cosma Shiva Hagen und ihre Mutter Eva-Maria Hagen posieren 2000 im Hamburger Kindertheater Fundus fürs Familienalbum. © dpa
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Iris Berben und ihr Sohn Oliver Berben bei einer Vorlesung im preußischen Landtag in Berlin. Die Veranstaltung, bei der die Schauspielerin und ihr Sohn den Dialog "Mama, was ist Auschwitz" lasen, fand 2001 im Rahmen des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus statt. © dpa
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Die italienischen Schauspielerinnen Ornella Muti (l.) und ihre Tochter Naike Rivelli 2006 in Berlin. © dpa
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Die Sängerin Sarah Connor (r.) und ihre Mutter Soraya Lewe-Tacke. Die 50-Jährige hat im Oktober 2008 per Kaiserschnitt gesunde Zwillinge zur Welt gebracht. Sarah Connor (27) ist bei der Geburt ihrer Zwillingsbrüder im Universitätsklinikum Eppendorf in Hamburg dabei gewesen. © dpa

Folge der mangelnden Liebe in seiner Kindheit sei ein extremes Geltungsbedürfnis, bilanziert Ochsenknecht. “Das war wahrscheinlich auch der Antrieb für meinen Beruf. Ich wollte schon mit ganz jungen Jahren hervorstechen aus der Masse, berühmt werden, endlich Anerkennung und Lob bekommen.“ Den Schauspielberuf betreibe er deswegen mit größter Demut und Hingabe, weil er letztendlich seine Rettung gewesen sei. “Ich mag mich heute auch mehr als je zuvor“, sagte Ochsenknecht.

Seine eigenen Söhne würde er nie schlagen, betonte der Schauspieler, dem seine Söhne beruflich nacheifern. Aber er könne schon mal laut werden: “Manchmal muss man unangenehm sein. Ich glaube, je mehr ich mich einmischte, desto mehr bekamen die Kinder das Gefühl: Der Alte interessiert sich für mich, also liebt er mich. Mein Vater war auch streng, aber ohne diese Liebe“.

dapd

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