Uwe Ochsenknecht: Das schwarze Schaf der Familie

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Uwe Ochsenknecht sucht nach Liebe und Anerkennung.

Hamburg - In einem Interview spricht Uwe Ochsenknecht über die mangelnde Liebe in seiner Kindheit und warum er sich immer als schwarzes Schaf der Familie gefühlt hat.

Wegen fehlender Liebe und Anerkennung im Elternhaus ist Uwe Ochsenknecht zu seinem Beruf gekommen. “Ich fühlte mich immer als das schwarze Schaf der Familie“, sagte der 54-jährige dem “Zeitmagazin“. Sein Vater sei sehr jähzornig gewesen und habe ihn häufig geprügelt, “der konnte gar nicht mehr aufhören.“ Der Schauspielberuf sei für seine Eltern “nichts Richtiges“ gewesen, und sie hätten das nie wirklich verstanden: “Akzeptiert haben sie das, was ich tue, erst, als ich berühmt wurde.“

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Folge der mangelnden Liebe in seiner Kindheit sei ein extremes Geltungsbedürfnis, bilanziert Ochsenknecht. “Das war wahrscheinlich auch der Antrieb für meinen Beruf. Ich wollte schon mit ganz jungen Jahren hervorstechen aus der Masse, berühmt werden, endlich Anerkennung und Lob bekommen.“ Den Schauspielberuf betreibe er deswegen mit größter Demut und Hingabe, weil er letztendlich seine Rettung gewesen sei. “Ich mag mich heute auch mehr als je zuvor“, sagte Ochsenknecht.

Seine eigenen Söhne würde er nie schlagen, betonte der Schauspieler, dem seine Söhne beruflich nacheifern. Aber er könne schon mal laut werden: “Manchmal muss man unangenehm sein. Ich glaube, je mehr ich mich einmischte, desto mehr bekamen die Kinder das Gefühl: Der Alte interessiert sich für mich, also liebt er mich. Mein Vater war auch streng, aber ohne diese Liebe“.

dapd

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