US-Wahl

Oliver Stone: Trump kann überraschen

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Oliver Stone hatte Angst vor einem Clinton-Sieg. Foto: Javier Etxezarreta

Mit kontroversen Äußerungen sorgt der US-Regisseur immer wieder für Aufsehen. Mit Donald Trump geht Oliver Stone überraschend milde um.

São Paulo (dpa) - Der US-Filmregisseur Oliver Stone ("Platoon") sieht Donald Trump als einen "praktischen Menschen" an, der seine Kritiker noch überraschen könne.

Der gewählte US-Präsident sei ein guter Verhandler, erklärte Stone am Mittwoch in São Paulo, wo er seinen Film "Snowden" vorstellte. Er habe sich stärker vor einer Präsidentschaft Hillary Clintons als vor einem Sieg Trumps bei der US-Wahl am Dienstag gefürchtet, sagte Stone nach einem Bericht der Zeitung "Folha de São Paulo".

Clinton habe im Senat für Kriegshandlungen gestimmt und sei Russland gegenüber konfrontativ eingestellt, erklärte Stone. Trump habe dagegen bessere Voraussetzungen, um mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu verhandeln. Auch der frühere US-Präsident Ronald Reagan (Amtszeit: 1981-1989) habe vor seiner Amtsübernahme Furcht erregt und sei dann sehr gut mit der Sowjetunion ausgekommen.

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